Die Welt aus den Fugen gehoben
Der Vormarsch der US-Truppen in Nazi-Deutschland ist unaufhaltsam, der Krieg fast vorbei – doch das Töten im neuen US-Film «Fury» dauert an.
Der Vormarsch der US-Truppen in Nazi-Deutschland ist unaufhaltsam, der Krieg fast vorbei – doch das Töten im neuen US-Film «Fury» dauert an.
Berlin. – Am 1. Januar 2015 gehts los. Dann kommt der neue Kriegsfilm «Fury» in die Deutschschweizer Kinos. Den Fokus legt Action-Regisseur David Ayer («Street Kings») dabei auf die Kriegsszenen. Unerbittlich lässt er die Panzergeschosse auf Infanteriesoldaten niederprasseln, Lebendige und Tote von Panzern überrollen und zerquetschen. Soldaten verbrennen und Zivilisten werden im Bombenhagel zerfetzt.
Schlachtenlärm oder gespenstische Stille
Die besten Momente entwickeln die Filmemacher aber dann, wenn die Kanonen schweigen. In sehr scharfem Kontrast zum tosenden Schlachtlärm herrscht in den Kampfpausen dazwischen eine geradezu gespenstische Stille.
«Fury» heisst übersetzt Wut oder Rage. Es geht um Wut auf den Gegner, aber auch Wut auf sich selbst – um entfesselte Wut, mit der die Welt aus den Fugen gehoben wird. (sda)
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