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Doku begleitet Heimführung von Gebeinen von Basel nach Sri Lanka

Im Sommer 2024 sind 42 menschliche Gebeine aus Basler Museumssammlungen in ihr Heimatland Sri Lanka zurückgeführt worden. Der Dokumentarfilm «Elephants & Squirrels» begleitete eine aus Sri Lanka stammende Künstlerin auf ihrer Restitutions-Mission.

Agentur
sda
23.01.26 - 14:42 Uhr
Kultur
Die aus Sri Lanka stammende Künstlerin Deneth Piumakshi Veda Arachchige trifft in einem Basler Museum auf eine menschengrosse Puppe, die eine ihrer Ahninnen darstellen soll.
Die aus Sri Lanka stammende Künstlerin Deneth Piumakshi Veda Arachchige trifft in einem Basler Museum auf eine menschengrosse Puppe, die eine ihrer Ahninnen darstellen soll.
Filmstill aus "Elephants & Squirrels"

Im Sommer 2024 unterzeichnete der Basler Regierungspräsident Conradin Cramer im Basler Rathaus in Anwesenheit einer Delegation der indigenen Gruppe der Veddah oder Adivasi aus dem Inselstaat Sri Lanka ein Restitutionsabkommen. Dieses betraf 42 in Kisten verpackte menschliche Gebeine sowie knapp 50 Objekte, die im 19. Jahrhundert aus dem damaligen Ceylon nach Basel geschmuggelt worden waren.

Der Dokumentarfilm «Elephants & Squirrels» des Basler Filmemachers und Fotografen Gregor Brändli verfolgt aus der Sicht einer aus Sri Lanka stammende Künstlerin, wie es dazu kam, dass die Gebeine und Objekte in Basel gelandet waren und wie sie schliesslich den Weg zurück an den Ursprungsort fanden.

Der Film wird am Samstag an den Solothurner Filmtagen erstmals in der Schweiz zu sehen sein.

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