Mehr als «nur» ein Anna-Göldi-Museum
Nun steht das Konzept für das Anna-Göldi-Museum im Hänggiturm in Ennenda. Zu Göldis Gedenktag ist es am Samstag vorgestellt worden.
Nun steht das Konzept für das Anna-Göldi-Museum im Hänggiturm in Ennenda. Zu Göldis Gedenktag ist es am Samstag vorgestellt worden.
Im Sommer 2017 werden im Hänggiturm wieder Tücher hängen. Aber nicht etwa zum Trocknen. Sie werden einen dunklen Raum darstellen, der die dunkle Geschichte der 1782 zu unrecht verurteilten Magd Anna Göldi erzählt.
Am Eingang wird die mittelalterliche Vorstellung von «Hexen» mit einer Projektion des «Hexenhammers» verdeutlich, einem Handbuch zur Legitimation der Hexenverfolgung. Zu erfahren ist weiter, wo und wie Göldi gelebt und gearbeitet hat.
Die Hauptinszenierung bildet jedoch die Audioinstallation mit den Prozessteilnehmern, darunter Kläger und Kritiker mit ihrem Geflüster, deren Aussagen auch einzeln über Kopfhörer angehört werden können.
Wie das künstlerische Konzept des neuen Museums in seiner Gesamtheit aussieht, erfahrt ihr in der «Südostschweiz» vom Montag.
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