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In der Valposchiavo gehts ums Wasser

«Wasser – Leben und Arbeit»: Im Museum in Poschiavo geht es in diesem Sommer um die Bedeutung und die Nutzung des Wassers im Tal. Am kommenden Wochenende erfolgt der Saisonstart.

Südostschweiz
08.06.22 - 04:30 Uhr
Kultur & Musik

Am kommenden Samstag, 11. Juni, ab 16 Uhr wird im Palazzo de Bassus-Mengotti in Poschiavo die Eröffnung der neuen Sonderausstellung «Wasser – Leben und Arbeit» gefeiert. Die Ausstellung nehme damit eine Thematik auf, die für die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung der Valposchiavo zentral sei, heisst es in einer Mitteilung der Fondazione Musei Valposchiavo. Da sind einerseits die Bauern, die auf ausreichend Wasser für ihre Felder und Kulturen angewiesen sind, andererseits verschiedene Gewerbebetriebe, die schon früh die Kraft des Wassers nutzten – zum Beispiel an der Via di Puntunai in Poschiavo, wo sich verschiedene Gewerbebetriebe angesiedelt hatten. Zudem wird die Wasserkraft in der Valposchiavo seit über 100 Jahren für die Produktion von Elektrizität genutzt. Gestaltet wurde die Ausstellung gemäss der Mitteilung von einem Team rund um Daniele Papacella.

Mit der Eröffnung der Sonderausstellung beginnt die erste Museumssaison nach dem Zusammenschluss des Museo poschiavino und des Mulino Aino. Jeweils am Montagnachmittag von 14 bis 15.30 Uhr werde der vorindustrielle Handwerkskomplex Aino im Rahmen einer Führung zugänglich sein, heisst es weiter in der Mitteilung. Direkt anschliessend könnten sich Interessierte einer Führung durch den Kulturspeicher Valposchiavo anschliessen. Unverändert im Programm der Museen bleiben die didaktischen Angebote für Gruppen «Vom Feld auf den Tisch». Je nach Wunsch organisieren die Verantwortlichen Anlässe wie «Die Erlebniswelt der Geschmackssinne», «Buchweizen – mit allen 5 Sinnen», «Auf den Spuren der Zuckerbäcker» oder eine Führung durch die Casa Tomé mit Degustation.

Alle Interessierten sind eingeladen

Zur Eröffnungsfeier der neuen Sonderausstellung am Samstag um 16 Uhr lädt die Fondazione Musei Valposchiavo die Bevölkerung herzlich ein, wie es abschliessend heisst. Ab Sonntag sei die Ausstellung im Rahmen der Museumsöffnungszeiten zugänglich.

Weitere Informationen sind hier zu finden. (sz)

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