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Stefan Hösli holt sich den Vize-Titel

Am ersten «Schlebach Masters» der Schweizer Trommelszene verpasst ein Glarner Tambour aus Schwanden den Festsieg mit dem kleinstmöglichen Rückstand auf den Gewinner.

Südostschweiz
Mittwoch, 14. Oktober 2020, 04:30 Uhr Ganz knapp den Sieg verpasst
Oberstes Treppchen nur um Haaresbreite verfehlt: Stefan Hösli trommelt sich am ersten «Schlebach Masters» auf den zweiten Platz.

Zum ersten Mal traf sich die Schweizer Trommelszene zu einem «Masters» in Frenkendorf, wie in einer Mitteilung des Glarner Tambourenvereins Näfels steht. Dieser beteiligte sich mit sechs Tambouren am Ersatzwettspiel, das coronabedingt veranstaltet wurde. Denn wegen der Pandemie wurden dieses Jahr alle Verbands- und Jungtambouren-Wettspiele abgesagt. Der Basler Trommelbauer Schlebach stellte darum ein kleines Wettspiel für Einzeltambouren auf die Beine.

Alle Glarner gut platziert

Dieses erste «Schlebach Masters» lockte denn auch wie gewohnt begeisterte Tambouren aus allen Regionen der Schweiz an, was laut Mitteilung zu einer beachtlichen Startliste, geführt hat, «die ein Wettspiel auf hohem Niveau versprach». Von den angereisten Glarner Tambouren konnten sich Stefan Hösli aus Schwanden und Seth Müller aus Netstal für den Final der besten 16 Tambouren qualifizieren und damit einen der begehrten Kranzauszeichnungen abholen. In der Vorrunde B waren Marc Zweifel (13. Schlussrang), Michael Knobel (14.) und Nicolas Meili (17.) nicht weit von einem Finaleinzug entfernt. Zairon Peterhans holte sich in der Vorrunde A mit dem 22. Rang einen Ehrenplatz im starken Mittelfeld ab.

Stefan Hösli, der über die letzten Jahre immer wieder mit Top-Resultaten brillierte, konnte bis ganz zum Schluss der Rangverkündigung um den Festsieg bangen. Mit dem kleinstmöglichen Rückstand von einem Zehntel klassierte er sich schliesslich auf dem zweiten Rang noch vor dem Festsieger des Eidgenössischen 2014. Seth Müller erzielte mit dem 10. Schlussrang eine persönliche Bestleistung. (eing)

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