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Gut gemeint ist allzu oft das Gegenteil von wohlgetan

Die Churer Klibühni startet abgründig in die neue Saison – mit der Theatersatire «Benefiz – Rette sich wer kann!».

Denkwürdiges Pressegespräch: Klibühni-Team und Schauspielensemble informieren über die Premiere nächster Woche. Bild: Olivia Aebli-Item

Bei manchen Worten sollte man hellhörig werden. Beim Wort Wohltätigkeit zum Beispiel. Edel und selbstlos verspricht es Hilfe. Und bleibt verdächtig. Denn um wessen Wohl geht es? Um das der Bedürftigen oder doch eher um das der Spender, deren persönliches Wohlbefinden parallel zur Höhe des Obolus wächst? Was die Wohltat noch verdächtiger macht: Immer ist ihr eine Untat vorausgegangen, sonst bräuchte es sie ja nicht. «Man rutscht da schnell in so ein Täter-Opfer-Ding», meint Franziska Mencz. Die Schauspielerin gehört zum Ensemble der neusten Klibühni-Produktion.

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