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Wie Wagner weiland mächtig maulte

Er war streitbar, auch als Tourist – insbesondere die Bündner Hotellerie erregte Richard Wagners Unmut. Das zeigt ein neues Buch, das den Spuren des reisenden Komponisten in ganz Europa nachgeht.

Nicht jeder, der seine Koffer packt, hat erholsame Ferien im Sinn. Als Richard Wagner am 9. Mai 1849 Dresden verliess, war er auf der Flucht. Der Komponist des «Tannhäuser» hatte mit der bürgerlichen Revolution sympathisiert und den Dresdner Aufstand unterstützt. Wegen enger Kontakte zu den Revolutionären galt der sächsische Hofkapellmeister als Umstürzler. Per Steckbrief gesucht, floh er in die Schweiz. Es dauerte fast drei Wochen, bis Wagner endlich in Lindau ankam, ein Schiff bestieg und nach Rorschach übersetzte. Sein Ziel war Zürich.

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