×

Endlich hat auch Glarus einen Kunstdenkmälerband

Schweizweit gibt es bereits über 130, nun hat auch Glarus einen «schwarzen Band»: Der erste Glarner Kunstdenkmälerband wird am 14. November im Freulerpalast in Näfels präsentiert. Die Vorarbeiten dauerten lange.

Südostschweiz
31.10.17 - 16:03 Uhr
Kultur

Bereits Mitte des 20. Jahrhunderts wurde Material für den ersten Glarner Kunstdenkmälerband gesammelt, aber erst jetzt wurde er verwirklicht. Der erste «schwarze Band» von Glarus wird in Anwesenheit des Glarner Regierungsrats Benjamin Mühlemann vorgestellt.

Lange Vorgeschichte

Bereits um 1940 wurden erste Anstrengungen unternommen, die Bau‐ und Siedlungsgeschichte des Kantons Glarus in einem Buch aufzuarbeiten, wie es in einer Mitteilung der Gesellschaft für Schweizer Kunstgeschichte (GSK) heisst. Zehn Jahre später hatte der Glarner Architekt Hans Leuzinger Material für einen ersten Band gesammelt, und bis 2007 hat auch Jürg Davatz, Leiter des Museums des Landes Glarus, Vorarbeiten für einen Glarner Band geleistet. Zur Realisierung kam es aber erst 2009, als der Regierungs- und Landrat grünes Licht für die Erarbeitung dieses Bandes gaben.

Kunsthistoriker Andreas Bräm hat nun Fakten und Bilder zur Glarner Bau- und Siedlungsgeschichte zusammengetragen. Dass die alte Bebauung im Glarner Unterland weitgehend intakt erhalten ist, habe die Forschung spannend und die Ergebnisse zahlreich gemacht, schreibt die GSK weiter.

Für jedermann

Schweizweit gibt es bereits über 130 der «schwarzen Bände». Die Kunstdenkmälerbände richten sich an ein breites Laienpublikum, das sich für Geschichte, Bauen, Wohnen, Arbeiten, Kunst und Kultur interessiert. Die Bücher sind reich bebilderte Lesebücher und Nachschlagewerke für alle. Herausgeberin ist die GSK.

Kommentieren
Wir bitten um euer Verständnis, dass der Zugang zu den Kommentaren unseren Abonnenten vorbehalten ist. Registriere dich und erhalte Zugriff auf mehr Artikel oder erhalte unlimitierter Zugang zu allen Inhalten, indem du dich für eines unserer digitalen Abos entscheidest.
Könnte euch auch interessieren
Mehr zu Kultur MEHR