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Ein Philosoph sinniert über das Leben

Selten hat in unserer Zeit einer mehr am seelischen Besitzstanddenken gerüttelt als der deutsche Philosoph Wilhelm Schmid. Anfang November versucht er in der Landesbibliothek in Glarus, das Leben zu verstehen.

Südostschweiz
18.10.17 - 04:30 Uhr
Kultur
Zu Gast in Glarus: Der deutsche Philosoph und Buchautor Wilhelm Schmid wird in der Landesbibliothek über «das Leben verstehen» sprechen.
Zu Gast in Glarus: Der deutsche Philosoph und Buchautor Wilhelm Schmid wird in der Landesbibliothek über «das Leben verstehen» sprechen.
PRESSEBILD

Ein Philosoph gibt in Glarus seine Gedanken zum Besten. «Das Publikum erwartet dabei keine abgehobene Philosophie-Vorlesung, sondern eine packende Auseinandersetzung mit den drängenden Fragen unserer Gesellschaft und unserer Art, ganz persönlich mit diesen Fragen umzugehen.» Dies schreiben die Organisatoren von Baeschlin littéraire im Hinblick auf den bevorstehenden Besuch von Wilhelm Schmid. Der international bekannte deutsche Philosoph hält am Donnerstagabend, 2. November, in der Landesbibliothek in Glarus einen Vortrag zum Thema «Das Leben verstehen».

Unglücklich sein als Ermutigung

Wilhelm Schmid kenne auch die helvetische Seele und ihre Nöte bestens, heisst es in der Ankündigung weiter. Er war nicht nur Philosophie-Dozent in Deutschland, in Riga und in Tiflis, sondern unter anderem auch «philosophischer Seelsorger» im Spital von Affoltern am Albis.

Die Titel seiner inzwischen längst berühmt gewordenen Bücher würden sich wie das Lebens-Motto eines geistigen Fährten-Lesers auf Tournee durch unsere Seelenlandschaften verstehen: «Mit sich selbst befreundet», «Gelassenheit», «Nachtgedanken», «Die Geburt der Philosophie im Garten der Lüste», «Auf der Suche nach einer neuen Lebenskunst», «Philosophie der Lebenskunst», «Die Kunst der Balance», «Die Liebe neu erfinden» oder: «Unglücklich sein – eine Ermutigung».

Auf das anschliessende Gespräch mit dem grossen Philosophen dürfe man sich ausgesprochen freuen, sind sich die Veranstalter sicher.

Der Anlass findet am Donnerstag, 2. November, um 20 Uhr in der Landesbibliothek Glarus statt.

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