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100'000 Franken für Bündner Kulturförderung

Insgesamt 100'000 Franken schüttet der Kanton Graubünden an zehn Kulturprojekte aus. Jetzt sind die Gewinner bekannt. Und sie kommen aus den unterschiedlichsten kulturellen Sparten.

18.10.17 - 17:16 Uhr
Kultur
Das Bündner Kulturschaffen ist laut Armon Fontana sehr vielfältig.
Das Bündner Kulturschaffen ist laut Armon Fontana sehr vielfältig.
YANIK BUERKLI

Die Bündner Kulturförderung unterstützt zehn Projekte mit sogenannten Werkbeiträgen in Höhe von jeweils 10'000 Franken. Folgende Initianten erhalten laut einer Mitteilung des Amtes für Kultur für ihr jeweiliges Projekt einen Werkbeitrag:

  • Felix Benesch
    Sparte: Theater
    Projekt: «1848. Einer für alle. Alle für einen»
  • Sabrina Bundi
    Sparte: Literatur
    Projekt: «Username Helvetia»
  • Riccarda Caflisch
    Sparte: Musik
    Projekt: «Knochenflöte»
  • Corin Curschellas
    Sparte: Musik, Theater
    Projekt: «Hommage Hortensia»
  • Wolfram Frank
    Sparte: Literatur
    Projekt: «Texte 17. Diario»
  • Quirina Lechmann
    Sparte: Musik
    Projekt: «Musik Pick-Nick»
  • Chasper-Curò Mani
    Sparte: Musik
    Projekt: «Operetta giò'n plazzetta. La gia magica»
  • Elisabeth Payer
    Sparte: Bildende Kunst
    Projekt: «Migration – Imagination»
  • Prisca Roth, Guadench Dazzi
    Sparte: Geschichte und Gedächtnis
    Projekt: «Genua. Das Meer Graubündens»
  • Remy Storni
    Sparte: Film
    Projekt: «Zona di caccia»

 

Was den Ausschlag gab

Insgesamt 27 Projekte haben sich laut Armon Fontana von der Bündner Kulturförderung um die Werkbeiträge beworben. 17 Projekte gingen also leer aus. Was aber hat den Ausschlag gegeben? «Es wurden verschiedenste Projekte eingereicht, die zwar die Kriterien für einen Werkbeitrag erfüllt hätten, die aber in ihrer Entwicklung bereits zu weit fortgeschritten waren.»

Ziel der Werkbeiträge sei es nämlich nicht, fortgeschrittene Projekte zu unterstützen. Bei den ausgezeichneten handelt es sich laut Fontana stattdessen um Projekte, die noch ziemlich am Anfang stehen. «Bei der Bewerbung um Werkbeiträge geht es hauptsächlich darum, sich mit inhaltlichen Fragen zur jeweiligen Thematik auseinanderzusetzen.» Die Werkbeiträge würden den Kulturschaffenden dann Zeit verschaffen, sich eingehender mit ihrem Projekt zu beschäftigen. «Sie sollen also den Prozess der Erarbeitung ermöglichen, es sind aber nicht in diesem Sinne Produktionsbeiträge.»

Vielfältiges Kulturschaffen

Die Auswahl der mit Werkbeiträgen unterstützten Projekte entfällt auf insgesamt sechs kulturelle Sparten. «So betrachtet wurden die Beiträge breit gestreut», sagt Fontana. Dass die Auswahl gerade auf so viele Sparten fiel, sei aber eher zufällig. «Die breite Streuung ist vor allem der Qualität der eingereichten Projekte zuzuschreiben.» Trotzdem lasse die breite Verteilung den Schluss zu, dass das Bündner Kulturschaffen sehr vielfältig sei.

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