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Zürcher sanieren Glarner Kunsthaus

In einem Jahr wird das Kunsthaus Glarus saniert. Ausgeführt wird die sanfte Sanierung von einem Zürcher Büro.

Südostschweiz
02.10.17 - 15:10 Uhr
Kultur
Das Kunsthaus Glarus wird im kommenden Jahr sanft saniert.
Das Kunsthaus Glarus wird im kommenden Jahr sanft saniert.
ARCHIV

Die vom Glarner Kunstverein ernannte Baukommission hat sich in einem zweistufigen öffentlichen Verfahren entschieden, das Mandat für die Sanierung des Kunsthaus Glarus an Conen Sigl Architekten aus Zürich zu vergeben. Geplanter Baubeginn ist Ende August 2018. Die Sanierung dauert bis in die zweite Hälfte 2019, teilte das Kunsthaus am Montag mit.

Der Sanierungs- und Erneuerungsbedarf des 1952 erbauten Kunsthaus Glarus ist ausgewiesen, in manchen Bereichen akut. Das prägnante Gebäude, vom Glarner Architekten Hans Leuzinger im Jahre 1952 erstellt, ist weitherum bekannt als «schönstes Kunsthaus der Schweiz» und soll einer sanften Sanierung unterzogen werden.

Kunsthistorisches Erbe der Region

Mit seiner der Moderne verpflichteten, charakteristischen Architektur bietet das Museum auf fast 700 Quadratmetern grosszügige und flexible Ausstellungsräume. Seit Mitte der 1990er Jahre hat sich das Kunsthaus Glarus mit Ausstellungen zeitgenössischer Kunst einen Namen gemacht.

Als einzige grössere Kunstinstitution im Kanton Glarus ist das Kunsthaus zudem wesentlich für das kunsthistorische Erbe der Region verantwortlich und baut Brücken zwischen zeitgenössischen Positionen und den Sammlungsbeständen des Glarner Kunstvereins. Es handelt sich um ein Baudenkmal von nationaler Bedeutung, heisst es in der Mitteilung weiter.

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