Von Schneeball-SMS und Ketten-GIFs
Partykönig Harry Hustler verklickert Euch jeden Freitag die angesagtesten Partys, die gerade anstehen. Organisierst auch Du eine Party in der Region und der König weiss es (noch) nicht? Schreib einfach eine E-Mail auf hhustler@suedostschweiz.ch, und schon ist Abhilfe geschaffen.
Partykönig Harry Hustler verklickert Euch jeden Freitag die angesagtesten Partys, die gerade anstehen. Organisierst auch Du eine Party in der Region und der König weiss es (noch) nicht? Schreib einfach eine E-Mail auf hhustler@suedostschweiz.ch, und schon ist Abhilfe geschaffen.
Manchmal kriege ich Nachrichten auf mein Handy von Menschen, deren Nummer ich nicht gespeichert habe. Diese Menschen schicken mir dann Bilder von Wänden, auf die mit Kreide «Alle Lächeln in der gleichen Sprache» oder «Ein Lächeln ist gratis, aber viel wert» geschrieben wurde, oder irgendwelche komischen Möchtegern-Weisheiten wie «Geniesse die Augenblicke des Glücks, denn sie sind vergänglich» oder «Heiterkeit ist der Himmel, unter dem alles gedeiht».
Das alleine nervt mich schon ziemlich – vor allem wenn ich gerade mit einem Kater erwacht bin und mir wirklich nicht nach lächeln ist. Trotzdem würde ich das alles tolerieren, verlangten diese Menschen in ihren GIFs, Videos, Bildern und Texten nicht noch, dass ich ihren Stumpfsinn in der Art eines Kettenbriefs weiterversende. «Teile dieses Video mit einem lieben Menschen – und er wird noch wertvoller» steht dann beispielsweise. Oder «Diese Botschaft ging bereits acht Mal um die Welt. Jetzt ist sie bei dir und bringt dir Glück. Dieses wird dir per Internet zukommen. Sende eine Kopie an Leute weiter, die Glück bedürfen».
Solche Passagen machen mich richtiggehend wütend, denn sie erinnern mich an Schneeballsysteme und Schenkkreise. Deshalb würde ich diese Nachrichten nie «einem lieben Menschen» weiterleiten, weil ich verstehen könnte, wenn er mich danach hassen würde. Das ist wohl auch der Grund, wieso ich die Menschen hinter den Nummern nicht kenne. Denn sollte ich ihre Nummern tatsächlich mal gespeichert haben, habe ich sie sicher bei der ersten Nachricht à la «Suche einen Smiley aus und schick ihn mir zurück» sofort wieder gelöscht …
Zum Programm: Heute Freitag rocken die Raygun Cowboys den «Beat Club» in Chur, im «Theater Chur» findet die Eröffnungsgala der Alpsagen und Märchentage mit Musik von Linard Bardill, Fränzlis da Tschlin, Max Lässer und weiteren statt, DJ Chosen One belebt das «Viva», DJ Rocksteady legt im «Selig» Afrobeat auf, X-Cape mixt in der «Felsenbar», und in der «Roots Bar» lautet das Motto «Pura Vida» mit DJ CarlitoCR. Derweil erinnern Rebecca & The Sophistocats im «Kirchner Museum» in Davos an Louis Armstrong und Ella Fitzgerald, die Shane Brady Band spielt in der «Sportbar» in Pontresina, und im «Pampa» in St. Moritz ist Black Friday.
In Glarus bounct Black’em im «City», und Zov beschallt den Biohack Retreat im Klöntal. In St. Gallen macht Inversija in der «Grabenhalle» Balkan, und Quadro Nuevo musiziert im «Fabriggli» in Buchs.
In Zürich gibt es Elektronisches mit Skinnerbox im «Hive», Rock mit den Acapulco Stage Divers im «Bogen F», und Techno mit Sidney Charles, Santé und Toni Varga im «Supermarket», oder mit Frankey & Sandrino in der «Zukunft».
Morgen Samstag steigen dann in diversen Orten in Chur die Alpsagen und Märchentage mit Erzählungen, Führungen und weiteren Überraschungen, Ripper, Entrench und Arcaine metallen im «Beat Club», DJ Mark Neo houst in der «Kris Cubano Bar», Mr. & Ms. Q legen im «Selig» 80s und 90s Mucke auf, DJane Ellen V steht im «Viva» hinter den Heblern, und Nidjo und Mr. Bonjour mischen in der «Felsenbar». In Davos blasen Frequenztherapie, Unique Repeat, Stoertebecker und Skybass in «Bachi’s Strandbad» Bässe in die Nacht, und The Misantröpics bluesen im «Chalet Velo».
In Glarus rockt und rollt Elegua in der «Casa Broncos», im «Club» feiert man mit Fabreezy und Don Diablo, DJ Tom spielt im «City» nur Bravo Hits, und das Peter Schärli Trio hat im «Kunsthaus» noch Glenn Ferris im Gepäck.
In Rapperswil-Jona steigt im «Zak» eine Salsa Night mit der Band Tabaco y Salsa und DJ Lopez, DJ Nameless beschallt die «Dieci Bar», und natürlich ist auch noch Kulturnacht (unter anderem mit Musik von Royal Boiar und Jazz-Group im «Haus der Musik»). In St. Gallen macht Blood Sport im «Palace» Aggro-Beat, und Jamie Lewis beehrt das «Paul».
In Zürich gibt es Techno mit Felix Kröcher und Technasia im «Babette», Rap mit Bonez MC & Raf Camora im «Q», und Elektronisches mit K-Hand im «Kauz». Euer Partykönig wünscht Hals- und Tanzbeinbruch.
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