Pflanzen mit Geschichte
Jede Pflanze hat natürlich eine Legende der Entdeckung oder Einführung in die Gartenkultur. Oder auch die Geschichte, wie sie auf die Schatzalp gekommen ist.
Jede Pflanze hat natürlich eine Legende der Entdeckung oder Einführung in die Gartenkultur. Oder auch die Geschichte, wie sie auf die Schatzalp gekommen ist.
22.08.24 - 07:00 Uhr
Klima & Natur
Manche Anekdoten sind besonders interessant, weil sie mit Persönlichkeiten verknüpft sind, die man kennenlernen durfte. Der grosse Alant, Inula magnifica «Sonnenstrahl» gehört sicher dazu. Die Pflanze wurde einst vom im botanischen Garten München tätigen Altmeister Wilhelm Schacht – dessen Enkelin bei Klaus Oetjen in der Gärtnerei Gräfin von Zeppelin lernte – unter dem Namen Inula afghanica in Afghanistan gesammelt. Später erhielt sie von Ernst Pagels – einem berühmten deutschen Staudenzüchter, der einst bei Karl Foerster in Bornim lernte – ihren Sortennamen, eben «Sonnenstrahl». Bei einem Besuch in den 80ern schenkte Pagels Klaus Oetjen eine Pflanze, und der brachte sie zur Schatzalp.
Der Grosse Alant kommt ursprünglich aus dem Kaukasus und ist ebenso in Zentralasien weit verbreitet. Der aktuelle Name lautet Inula magnifica «Sonnenstrahl». Wie auf dem Bild schön zu sehen ist, ist die Pflanze ein regelrechter Faltermagnet. Sie wird bis 200 Zentimeter hoch und wächst auf der Schatzalp an mehreren Orten. So zum Beispiel im von Fabian Reppel gestalteten Faltergarten im Guggerbachtal.
Alpinum Schatzalp, www.alpinum.ch
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