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Hochwasserschutz entlang der RhB-Linie bei Davos Glaris wird verbessert

Die Regierung sichert der Rhätischen Bahn AG (RhB) für die Verbauung des Landwassers und des Chummerbachs einen wasserbaulichen Bundesbeitrag gemäss der NFA-Programmvereinbarung im Bereich «Schutzbauten Wasser» zu.

Davoser
Zeitung
22.09.24 - 07:00 Uhr
Klima & Natur
Der Hochwasserschutz im Ortsteil Mühli soll verbessert werden.
Der Hochwasserschutz im Ortsteil Mühli soll verbessert werden.
hs
Von den veranschlagten Gesamtkosten von 720 000 Franken bewilligt die Regierung eine Kostenbeteiligung in der Höhe von maximal 35 Prozent respektive maximal 252 000 Franken. Die für das Projekt benötigte Bewilligung für das Bauen ausserhalb der Bauzone (BAB-Bewilligung) wurde der RhB vom zuständigen Amt für Raumentwicklung bereits erteilt.

Ausschlaggebend für das Projekt ist ein Hochwasserschutzdefizit im Ortsteil Mühli bei Davos Glaris entlang des Landwassers, wo auch das Bahntrassee der RhB entlang verläuft. Die Problemstelle wurde im Sommer 2020 unmittelbar auf Höhe der Einmündung des Chummerbachs während eines Starkniederschlagsereignisses beobachtet. Zwischen dem Landwasser und dem Bahntrassee besteht bereits eine Hochwasserschutzmauer, welche jedoch in Länge und Höhe ungenügend ist, um die Schutzziele zu erreichen. Die Mauer soll daher abschnittsweise erhöht und am unteren Ende um rund 20 Meter verlängert werden. Ausserdem ist die bestehende Sohlenverbauung stark beschädigt und soll durch eine neue, rund 40 Meter lange, fischgängige Gesamtkonstruktion ersetzt werden.

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