Manchmal fragt man sich ...
Es ist faszinierend, was rund um das Wirtschaftliche Gipfeltreffen im Kongresszentrum so alles passiert. Gerade bei einigen Verkehrsteilnehmern reibt man sich ab und zu doch eher verwundert die Augen.
Es ist faszinierend, was rund um das Wirtschaftliche Gipfeltreffen im Kongresszentrum so alles passiert. Gerade bei einigen Verkehrsteilnehmern reibt man sich ab und zu doch eher verwundert die Augen.
Dazwischen Radfahrer, die selbst bei Eis und Schnee unbeirrt unterwegs sind, als wolle man dem Winter beweisen, dass man sich von ein paar Minusgraden nicht beeindrucken lässt. Die offiziellen Umleitungen werden dabei gerne kreativ interpretiert, Absperrungen als unverbindliche Empfehlung verstanden.
Natürlich ist die Situation komplex. Rund um das Wirtschaftliche Gipfeltreffen greifen Sicherheitsmassnahmen, Verkehrslenkungen und temporäre Installationen ineinander. Wer sich nicht auskennt, verliert schnell die Übersicht. Und so entstehen jene Momente, in denen man sich verwundert die Augen reibt und sich fragt, ob man gerade Zeuge eines Verkehrsdelikts oder eines spontanen Orientierungslaufs geworden ist. Gleichzeitig zeigt sich aber auch, wie flexibel Mensch und Verkehr sein können. Der unumgängliche WEF-Stau wird für die gefühlt tausenden Fahrerinnen und Fahrer zur täglichen Geduldsprobe, eine Umleitung zum Abenteuer, ein falscher Abzweiger zur späteren Anekdote. Nicht jeder reagiert gelassen, doch mit etwas Humor lassen sich selbst verschneite Irrwege definitiv ertragen.
Ein Anlass, der Spuren hinterlässt
Denn klar ist auch: Ein Anlass dieser Grössenordnung hinterlässt Spuren. Nicht nur auf den Strassen, sondern auch im Alltag der Einheimischen und Gäste. Und während das Gipfeltreffen offiziell endet, geht die Arbeit im Hintergrund erst wieder so richtig los. Die Abbauarbeiten rund um das Kongresszentrum und die temporären Infrastrukturen starten teils schon, bevor alle Einheimischen wieder in ihren Wohnungen sind. An den Wochenenden gelten dabei klar definierte Arbeitszeiten, um Lärm und Einschränkungen so gering wie möglich zu halten. Bis am 30. Januar sollte dann der Abbau abgeschlossen sein und Schritt für Schritt wieder Normalität einkehren, in der Loipen wieder Loipen sind – und Strassen einfach Strassen.
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