Licht in dunklen Zeiten: Campax kritisiert Trump und das WEF
Mit einer grossflächigen Lichtprojektion am Bolgen hat die Organisation Campax am Dienstag, 19. Januar, ein Zeichen gesetzt. Zu sehen war ein karikatureskes Bild von Donald Trump sowie der Schriftzug «Spirit of Plutocracy».
Mit einer grossflächigen Lichtprojektion am Bolgen hat die Organisation Campax am Dienstag, 19. Januar, ein Zeichen gesetzt. Zu sehen war ein karikatureskes Bild von Donald Trump sowie der Schriftzug «Spirit of Plutocracy».
Aus Sicht der Organisation steht Trumps Teilnahme exemplarisch für eine Machtkonzentration zugunsten wirtschaftlicher und politischer Eliten. «Das ist kein gewöhnlicher Besuch, sondern der Auftritt eines Präsidenten, der autoritäre Politik betreibt und Politik zugunsten der Reichen und Mächtigen macht», sagt Itziar Marañón, Geschäftsleiterin von Campax.
Trump sei dabei nicht als Einzelfall zu verstehen, sondern als Ausdruck eines Systems, das beim WEF sichtbar werde. Konzernchefs, Superreiche und politische Entscheidungsträger bewegten sich dort weitgehend unter sich, während die Folgen politischer und wirtschaftlicher Entscheidungen von der breiten Bevölkerung getragen würden, so die Kritik.
Bereits 2017 hatte Campax mit einer Aktion gegen Trumps Besuch in der Schweiz protestiert. Damals war am Walensee der Schriftzug «Trump not welcome» zu lesen. «Wer hätte gedacht, dass eine solche Aktion acht Jahre später aktueller denn je sein würde», sagt Marañón. Die aktuelle Projektion sei durch zahlreiche Kleinspenden ermöglicht worden und solle ein sichtbares Zeichen gegen autoritäre Tendenzen und Machtkonzentration setzen.
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