×

Kameras, Mikrofone, Statements

Während der WEF-Woche wird Davos zu einem Ort mit besonderer medialer Dichte. Kamerateams, Interviews und spontane Statements prägen das Ortsbild, nicht nur rund um das Kongresszentrum.

Davoser
Zeitung
24.01.26 - 07:00 Uhr
Ereignisse
Dutzende Medienteams haben sich vor dem Kongresszentrum platziert. 
Dutzende Medienteams haben sich vor dem Kongresszentrum platziert. 
mar
Diese Präsenz nutzen ganz unterschiedliche Akteure gezielt. Politische Botschaften, Aktivismus und Einzelaktionen werden dort platziert, wo Kameras stehen und internationale Aufmerksamkeit garantiert ist.
«We Don’t Have Time» machten auf die Dringlichkeit klimapolitischen Handelns aufmerksam.
«We Don’t Have Time» machten auf die Dringlichkeit klimapolitischen Handelns aufmerksam.
mar

Unter dem Motto «We Don’t Have Time» machten Aktivisten am Postplatz auf die Dringlichkeit klimapolitischen Handelns aufmerksam. Die gleichnamige internationale Bewegung versteht sich als Medienplattform und Mobilisierungsnetzwerk, das wissenschaftliche Erkenntnisse zur Klimakrise sichtbar machen und politischen Handlungsdruck erzeugen will. Auch Einzelpersonen nutzten die mediale Aufmerksamkeit der WEF-Woche gezielt. Mit einem handgehaltenen Plakat mit der Aufschrift «Europe» positionierte sich ein Mann nahe des Kongresshauses und äusserte seine politischen Anliegen vor laufenden Kameras. Das Auftreten richtete sich klar an ein internationales Publikum und fand mediale Resonanz.

Ein Einzelaktivist positioniert sich nahe des Kongresshauses gezielt vor laufenden Kameras.
Ein Einzelaktivist positioniert sich nahe des Kongresshauses gezielt vor laufenden Kameras.
mar

Auch andere Einzelaktionen folgten diesem Muster: Botschaften werden dort platziert, wo Kameras stehen. Nicht alle gehören zum offiziellen Programm des ­Forums, viele richten sich bewusst an das weltweite Publikum jenseits der Konferenzsäle.

Zwischen geplanten Veranstaltungen, spontanen Auftritten und journalistischer Routine entsteht so Raum, in dem politische Anliegen, Aktivismus und Medien­logik unmittelbar aufeinandertreffen.

Wo internationale Medien präsent sind, lassen sich Botschaften mit minimalem Aufwand verbreiten.
Wo internationale Medien präsent sind, lassen sich Botschaften mit minimalem Aufwand verbreiten.
mar
Kommentieren
Wir bitten um euer Verständnis, dass der Zugang zu den Kommentaren unseren Abonnenten vorbehalten ist. Registriere dich und erhalte Zugriff auf mehr Artikel oder erhalte unlimitierter Zugang zu allen Inhalten, indem du dich für eines unserer digitalen Abos entscheidest.
Könnte euch auch interessieren
Mehr zu Ereignisse MEHR