Kameras, Mikrofone, Statements
Während der WEF-Woche wird Davos zu einem Ort mit besonderer medialer Dichte. Kamerateams, Interviews und spontane Statements prägen das Ortsbild, nicht nur rund um das Kongresszentrum.
Während der WEF-Woche wird Davos zu einem Ort mit besonderer medialer Dichte. Kamerateams, Interviews und spontane Statements prägen das Ortsbild, nicht nur rund um das Kongresszentrum.
Unter dem Motto «We Don’t Have Time» machten Aktivisten am Postplatz auf die Dringlichkeit klimapolitischen Handelns aufmerksam. Die gleichnamige internationale Bewegung versteht sich als Medienplattform und Mobilisierungsnetzwerk, das wissenschaftliche Erkenntnisse zur Klimakrise sichtbar machen und politischen Handlungsdruck erzeugen will. Auch Einzelpersonen nutzten die mediale Aufmerksamkeit der WEF-Woche gezielt. Mit einem handgehaltenen Plakat mit der Aufschrift «Europe» positionierte sich ein Mann nahe des Kongresshauses und äusserte seine politischen Anliegen vor laufenden Kameras. Das Auftreten richtete sich klar an ein internationales Publikum und fand mediale Resonanz.
Auch andere Einzelaktionen folgten diesem Muster: Botschaften werden dort platziert, wo Kameras stehen. Nicht alle gehören zum offiziellen Programm des Forums, viele richten sich bewusst an das weltweite Publikum jenseits der Konferenzsäle.
Zwischen geplanten Veranstaltungen, spontanen Auftritten und journalistischer Routine entsteht so Raum, in dem politische Anliegen, Aktivismus und Medienlogik unmittelbar aufeinandertreffen.
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