Zukunftslösung für Pischa gesucht
Die Davoser Pischabahn braucht einen neuen Betreiber. Die Sportbahnen Pischa AG und deren Hauptaktionärin DKB ziehen sich im Frühling 2027 aus dem defizitären Betrieb zurück. Ein neuer Investor und Betreiber könnte Pischa übernehmen. Findet sich keiner, wird die Bahn abgebrochen.
Die Davoser Pischabahn braucht einen neuen Betreiber. Die Sportbahnen Pischa AG und deren Hauptaktionärin DKB ziehen sich im Frühling 2027 aus dem defizitären Betrieb zurück. Ein neuer Investor und Betreiber könnte Pischa übernehmen. Findet sich keiner, wird die Bahn abgebrochen.
Der Rückzug erfolgt im Frühling 2027. Bis dahin suchen die heutigen Betreiber Interessenten, die die Bahn übernehmen und die notwendigen Investitionen tätigen könnten. Neben der Bahnanlage und ihren Tal- und Bergstationen umfasst Pischa auch eine Landreserve an der Talstation, ein Chalet-Restaurant und eine grosse Anzahl an gedeckten und offenen Parkplätzen. Das Areal an der Talstation liegt in der Tourismuszone und kann entwickelt werden. Mit der Suche nach neuen Investoren und Betreibern öffnen DKB und Pischa AG bewusst die Tür für neue Ideen und Geschäftsmodelle, um die Pischa anders zu betreiben, als die DKB es tun kann. Falls es nicht gelingen sollte, einen Investor und Betreiber zu finden, würde die Seilbahn ab 2027 abgebrochen. Die Pischa Sportbahnen AG hat dazu erste Rückstellungen gemacht.
Der Betrieb der Pischabahn ist seit Jahrzehnten defizitär. Die Skilifte im Gebiet wurden bereits zurückgebaut. Die Bahn wird seit 2015 im Winter als alternatives Schneesportangebot zum Freeriden, Schneeschuhlaufen, Winterwandern, Fatbiken, Airboarden und für Skitouren betrieben. Pischa generiert etwa eineinhalb Prozent der DKB-Ersteintritte und gehört damit nicht zu deren Hauptskigebieten.
Um den Betrieb aufrechterhalten zu können, wird Pischa von der Hauptaktionärin DKB Jahr für Jahr finanziell unterstützt. Eine Grossinvestition für den Neubau der Seilbahn kann aber nicht finanziert werden, denn sie wäre wirtschaftlich nicht nachhaltig. Die DKB konzentriert ihre Investitionen vor allem auf ihre Hauptskigebiete.
Wir bitten um euer Verständnis, dass der Zugang zu den Kommentaren unseren Abonnenten vorbehalten ist. Registriere dich und erhalte Zugriff auf mehr Artikel oder erhalte unlimitierter Zugang zu allen Inhalten, indem du dich für eines unserer digitalen Abos entscheidest.
Bereits Abonnent? Dann schnell einloggen.