Jugendparlament soll gesetzlich verankert werden
Die aktive politische Partizipation von Jugendlichen stärkt nicht nur ihre demokratische Bildung, sondern trägt auch dazu bei, dass ihre Anliegen und Perspektiven in politische Entscheidungsprozesse einfliessen.
Der Verein Jugendparlament Davos hat sich zum Ziel gesetzt, sich einmal im Jahr zu einer Session zu treffen, an der seine Anliegen diskutiert und konkrete Vorstösse ausgearbeitet werden. Diese werden am Ende der Session überwiesen oder abgelehnt.
Nicht nur eine symbolische Geste
Damit Jugendpartizipation nicht nur eine symbolische Geste bleibt, sondern die Anliegen der Jugendlichen mit der nötigen Verbindlichkeit behandelt werden, ist eine gesetzliche Verankerung wichtig. Dabei soll auch die Behandlung der vom Jugendparlament überwiesenen Geschäfte durch den Grossen Landrat nicht nur pro forma erfolgen. Vielmehr soll sich das Parlament aktiv mit den eingereichten Vorstössen auseinandersetzen, diese diskutieren und inhaltlich behandeln.
Deshalb wird der Kleine Landrat gebeten, gesetzliche Grundlagen zu prüfen, die dazu führen, dass überwiesene Vorstösse des Jugendparlaments Davos im Grossen Landrat verbindlich behandelt werden. Dabei sind die gängigen Vorstossmöglichkeiten zu prüfen.
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