Ausgebuchte Kinderuni an der SAMD
Bereits zum 13. Mal führte die Schweizerische Alpine Mittelschule Davos (SAMD) in den Sommerferien die Kinderuni durch. Sie erfreut sich nach wie vor grosser Beliebtheit. Wie im Vorjahr war das Sommerlager für Primarschülerinnen und -schüler der 4. bis 6. Klasse bereits im April ausgebucht.
Bereits zum 13. Mal führte die Schweizerische Alpine Mittelschule Davos (SAMD) in den Sommerferien die Kinderuni durch. Sie erfreut sich nach wie vor grosser Beliebtheit. Wie im Vorjahr war das Sommerlager für Primarschülerinnen und -schüler der 4. bis 6. Klasse bereits im April ausgebucht.
Neben den spannenden Aufgaben war aber noch genug Zeit für gemeinsame Unternehmungen und Freizeitaktivitäten. So boten ein Besuch in der Färbi-Halle, eine Wanderung und ein Ausflug in den Streichelzoo auf dem Rinerhorn genug Abwechslung und Ausgleich für die Forschungsarbeit an den Vormittagen.
Am letzten Tag der Woche präsentierten die Kinder die Ergebnisse ihrer Untersuchungen, Entdeckungen und Forschungen ihren Eltern und überraschten diese mit ihrem neu gewonnenen Wissen. Dafür bekamen alle ein Zertifikat der Kinderuni ausgestellt.
Ausserdem hervorgehoben wurde die besondere Treue zweier ehemaliger Schüler der SAMD, Sven Pfiffner und Chi Fong Chon, die bereits zum zehnten Mal während der Forschungswoche ein Projekt zum Thema Computer anboten, und natürlich darf die erstklassige Organisation, Betreuung und Durchführung der Kinderuni durch Mägi Schmid nicht unerwähnt bleiben.
Was unter unseren Füssen kreucht und fleucht
Im Projekt «Das geheime Leben unter unseren Füssen» begab sich die Gruppe junger Forschenden voll und ganz in die Welt der Bodenbewohner. Gemeinsam bauten sie Fallen, um winzige Krabbler und Kriechtiere zu sammeln. Unter dem Mikroskop entdeckte man ihre Vielfalt und untersuchte, ob sich die Tiergemeinschaften in verschiedenen Böden unterscheiden und welche Rolle die Lebewesen im Bodennetzwerk spielen.
Wie man Wasser sauber bekommt
Bei uns fliesst es einfach aus dem Hahn, doch andernorts ist der Aufwand, an sauberes Wasser zu kommen, sehr viel grösser und ohne Filter unmöglich. So bauten die Nachwuchswissenschaftler in der Projektgruppe «Baue deinen eigenen Wasserfilter» eben solche aus einfachsten Dingen wie Sand, Watte und Flaschen und testeten, ob er denn auch funktioniere.
Technikdetektive lüften die Geheimnisse der Technik
Computer sind überall – in Laptops, Tablets und sogar im Handy. Aber wie funktionieren diese eigentlich genau? Dieser Frage ist die Forschungsgruppe mit dem Projekt «Die Welt der Computer» nachgegangen. Gemeinsam wurden die technischen Alleskönner auseinandergeschraubt und in kleinen Experimenten eigene Schaltungen gebaut. Zudem wurde erforscht, wie Maschinen Informationen verarbeiten und Entscheidungen treffen.
Wie der Menschliche Körper funktioniert
Der Titel «Frankenstein – Die Geheimnisse des Körpers» klingt doch etwas schaurig. Doch war der Inhalt mehr dem Leben als dem Tod gewidmet. Es ging darum, die Abläufe des Körpers zu entschlüsseln und zu erfahren, wie Ärztinnen und Ärzte tagtäglich Leben retten. Als Höhepunkt wurde ein Herz-Modell «zum Schlagen» gebracht und in praxisnahen Erklärungen gezeigt, was Medizin möglich macht.
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