Die Vorfreude ist gross
Am 11. August beginnt für viele ABC-Schützinnen und -Schützen mit dem Übertritt in die Primarschule den «Ernst des Lebens». Anna, Flip, Eliana und Lenja gehören zu ihnen. Vier nicht alltägliche Porträts.
Am 11. August beginnt für viele ABC-Schützinnen und -Schützen mit dem Übertritt in die Primarschule den «Ernst des Lebens». Anna, Flip, Eliana und Lenja gehören zu ihnen. Vier nicht alltägliche Porträts.
Anna-Josefina (6)
Die sechsjährige Anna-Josefina freut sich grundsätzliches auf alles, was auf sie zukommen wird. Sie kommt ins Schulhaus Bünda zu Frau Walder und Frau Lusti. «Ich freue mich vor allem auf das Rechnen und die Pausen, denn dann kann ich mit meinen Freundinnen herumtoben,» sagt sie. Etwas weniger hoch im Kurs sind die Hausaufgaben, die mit dem Schuleintritt unweigerlich auf die Mädchen und Buben zukommen. Speziell gespannt ist sie auf die Unterrichtsstunden in Deutsch und Mathematik. Am Wellentag konnte sie bereits ihr Klassenzimmer und die beiden Lehrerinnen kennenlernen, wo sie aber sitzen wird, weiss sie noch nicht. Am Liebsten jedoch schräg vorne, denn «dann kann ich die anderen beobachten». Stolz ist Anna-Josefina auf ihre Prinzessinnen-Pulscha, die sie von Mutter und Vater erhalten hat. Zwar könnte sie Sticker aufkleben, «aber die mag ich nicht besonders». Wie alle anderen auch kann sie schon ein wenig lesen und schreiben. «Und rechnen kann ich auch ein wenig.»
Eliana (7)
Die sieben Jahre alte Eliana wird ins Schulhaus Bünda zu Frau Kocher und Frau Stark kommen. Auch sie freut sich «enorm» auf die Schulzeit, vor allem auch auf die Hausaufgaben. «Dann kann ich viel lernen.» Sie freut sich aber auch auf die Pausen, «denn dann kann ich mit meinen Freundinnen spielen». Auch sie durfte schon Primarschul-Luft schnuppern und ihre Lehrerinnen kennenlernen, weiss aber wie die anderen noch nicht, wo sie sitzen wird. «Am liebsten aber ganz vorne.» Auch Eliana kann schon ihren Namen schreiben sowie ein wenig lesen und rechnen. Stolz ist sie auf ihre Pulscha, die sie von Mami und Papi erhalten hat. «Sie ist sehr modern, und an ihr gefällt mir einfach alles.» Besonders angenehm findet sie das Rückenpolster, und die Pulscha wächst mit dem Kind mit. Ebenfalls stolz ist Eliana auf ihr Etui mit jeder Menge Inhalt.
Flip (6)
Flip wird nach den Ferien im Primarschulhaus Platz die Schulbank drücken, und zwar bei Frau Ambühl und Frau Bundi. Er freut sich «ganz fest» auf die Schule, besonders auf seinen «Klassengötti» – einen Sechstklässler, der im gleichen Haus wohnt wie der Sechsjährige. Und er ist begierig darauf, «endlich richtig lesen und schreiben zu lernen». Flip kennt bereits nicht nur Schulzimmer und Lehrerinnen, sondern auch ein paar zukünftige Klassen-Gspänli.«Mit ihnen bin ich schon in den Kindergarten gegangen.» Der sportliche Neo-Primarschüler, der bei den U9-Junioren des HCD Eishockey spielt sowie gerne zum Biken und Schwimmen geht, weiss zwar auch noch nicht, wo er sitzen wird. Aber schon jetzt haben es ihm die Schultische sowie die Ruhe-Ecke besonders angetan. Und auch Flip zeigt begeistert seine Haifisch-Pulscha, «weil Haie meine Lieblingstiere sind».
Lenja (7)
Lenja ist schon sieben Jahre alt und startet bald in die 1. Klasse der Primarschule Davos Platz. Begleitet wird sie von ihren Lehrerinnen Frau Meier und Frau Schlatter. Einige Kinder aus ihrer neuen Klasse kennt sie schon – vom Kindergarten, vom Mittagstisch oder aus ihren Hobbys. Auf die Schule freut sich Lenja «mega fest». Besonders Sport und Malen haben es ihr angetan. Beim Wellentag durfte sie ebenfalls das Klassenzimmer erkunden. Am meisten beeindruckt hat sie die Bücherecke: ein gemütlicher Ort zum Lesen und Entspannen. Wo sie sitzen wird, steht noch nicht fest – das ist ihr aber nicht so wichtig. «Hauptsache, ich kann bei meinen Freundinnen und Freunden sitzen», meint sie. Ein bisschen lesen und schreiben kann sie schon, vor allem in Großbuchstaben, aber auch rechnen macht ihr grosse Freude. Stolz ist Lenja auf ihre Regenbogen-Schultasche – ein Geschenk von Oma und Opa. «Eigentlich wollte ich eine mit Einhorn, aber die war unbequem», sagt sie und lacht.
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