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Unfalllenker ist am Weihnachtstag seinen Führerschein los

Hier gibts aktuelle Blaulicht-News aus Graubünden. Ob Unfälle, Brände oder Einbrüche: Die Meldungen findet ihr in unserem Ticker.

Südostschweiz
25.12.24 - 15:46 Uhr
Graubünden

Ticker

Fahrunfähig: Nach dem Unfall in Flims, bei dem der Lieferwagen auf der Seite landete, musste der Fahrer den Führerausweis abgeben.
Fahrunfähig: Nach dem Unfall in Flims, bei dem der Lieferwagen auf der Seite landete, musste der Fahrer den Führerausweis abgeben.
Bild Kantonspolizei Graubünden

Unfalllenker ist am Weihnachtstag seinen Führerschein los

In der Nacht auf den Weihnachtstag ist es in Flims zu einem Selbstunfall gekommen. Laut Mitteilung der Kantonspolizei Chur war ein 28-jähriger Fahrer in Begleitung mit einem Lieferwagen von Flims in Richtung Conn unterwegs. Bei Plaun digl Asen rutschte das Fahrzeug in einer Kurve, prallte in einen Stein und kippte auf die Seite. 

Die Kantonspolizei Graubünden führte beim Lenker eine Atemluftprobe durch und entnahm ihm aufgrund des Resultats seinen Führerausweis. (red)

Knapp 10'000 Franken Schaden: Obwohl das Feuer noch vor dem Eintreffen der Feuerwehrleute gelöscht werden konnte, wurde das Auto beschädigt.
Knapp 10'000 Franken Schaden: Obwohl das Feuer noch vor dem Eintreffen der Feuerwehrleute gelöscht werden konnte, wurde das Auto beschädigt.
Bild Kantonspolizei Graubünden

Junge Feriengäste sorgen mit Wunderkerzen für Tausende Franken Sachschaden an Auto

Am Dienstag ist in Davos Platz ein parkiertes Auto beschädigt worden. Zwei Jungen im Primarschulalter hatten im Bereich des vorderen rechten Radkastens brennende Wunderkerzen angebracht. Dies schreibt die Kantonspolizei Graubünden in einer Mitteilung.

Drittpersonen hatten Rauch und offene Flammen am an der Brämabüelstrasse parkierten Auto festgestellt. Noch bevor die Feuerwehr eintraf, konnten sie den Brand löschen, indem sie von Hand sowie einer Schaufel Schnee auf das Feuer warfen. 

Die Polizei machte die beiden Verantwortlichen, die in Davos in den Ferien waren, ausfindig. Laut Mitteilung beträgt der Sachschaden am Auto gemäss ersten Schätzungen knapp 10'000 Franken. An einem Briefkasten, in den die Jungen einige Wunderkerzen warfen, entstand zudem geringer Schaden. (red)

Traurige Neuigkeiten: Sophie Hediger starb am Montag an einem Lawinenunglück im Skigebiet Arosa Lenzerheide.
Traurige Neuigkeiten: Sophie Hediger starb am Montag an einem Lawinenunglück im Skigebiet Arosa Lenzerheide.
Bild Maxin Shipenkov/EPA/Keystone

Update zum tödlichen Unfall in Arosa: Es handelt sich um Sophie Hediger, Mitglied der Snowboardcross-Nationalmannschaft

In der vorherigen Meldung haben wir euch über den tragischen Lawinenunfall in Arosa informiert. Jetzt ist bekannt, um wen es sich bei der 26-jährigen Snowboarderin handelt: Sophie Hediger, Mitglied der Snowboardcross-Nationalmannschaft. «Wir sind fassungslos und in Gedanken bei Sophies Familie, der wir unser tiefstes Beileid aussprechen», sagt Walter Reusser, CEO Sport von Swiss-Ski. 

Hediger ist in Horgen im Kanton Zürich aufgewachsen und hat viel Zeit in Arosa verbracht, wie es weiter in einem Schreiben von Swiss-Ski heisst. Dort habe ihr Leben nun beim Freeriden, einem geliebten Hobby, ein tragisches, jähes, viel zu frühes Ende gefunden.

«Für die Swiss-Ski-Familie hat sich mit dem tragischen Tod von Sophie Hediger ein dunkler Schatten über die Weihnachtstage gelegt.»

– Walter Reusser, CEO Sport von Swiss-Ski

Hediger hatte in der vergangenen Saison 2023/24 ihre ersten beiden Weltcup-Podestplätze erreicht. Bei der WM-Hauptprobe in St. Moritz war sie Zweite geworden; an den Heim-Weltmeisterschaften im Engadin im kommenden März eine Medaille zu gewinnen, wäre einer ihrer sportlichen Träume. Einen anderen Traum hatte sie sich gemäss Swiss-Ski mit der Olympia-Teilnahme 2022 in China erfüllen können.

«Für die Swiss-Ski-Familie hat sich mit dem tragischen Tod von Sophie Hediger ein dunkler Schatten über die Weihnachtstage gelegt. Wir sind unermesslich traurig. Wir werden Sophie ein ehrendes Andenken bewahren», sagt Reusser abschliessend. (red)

Erst vor wenigen Tagen freute sich Hediger auf Instagram über ihre Leistung:

Keine gute Sicht: Auf der geschlossenen Piste «Black Diamond» verstarb die 26-jährige Snowboarderin, die von einer Lawine erfasst wurde.
Keine gute Sicht: Auf der geschlossenen Piste «Black Diamond» verstarb die 26-jährige Snowboarderin, die von einer Lawine erfasst wurde.
Bild Kantonspolizei Graubünden

Tragischer Unfall in Arosa: 26-jährige Snowboarderin wird von Lawine erfasst und stirbt

Nach ersten Erkenntnissen befuhr die 26-Jährige in Begleitung eines weiteren Schneesportlers am Montag um 13.15 Uhr die geschlossene Piste «Black Diamond» im Skigebiet Arosa Lenzerheide. Wie die Kantonspolizei Graubünden schreibt, wurde die Snowboarderin einem Abhang von einer Lawine erfasst. Ihr Begleiter habe die Rettungskräfte alarmiert und sich auf die Suche nach der Verschütteten gemacht. Auf dem Lawinenfeld im Einsatz standen Retter des Schweizerischen Alpen Clubs SAC sowie Fachspezialisten mit Lawinensuchhunden, die Rega, Angestellte der Bergbahnen Arosa Lenzerheide und Mitglieder der Alpinpolizei. Sie konnten die Verschüttete gegen 15.30 Uhr orten und unter Reanimation aus den Schneemassen bergen. «Die Reanimation musste noch auf dem Lawinenfeld erfolglos abgebrochen werden», wie es weiter heisst. 

«Die Reanimation musste noch auf dem Lawinenfeld erfolglos abgebrochen werden.»

– Zitiert aus Medienmitteilung, Kantonspolizei Graubünden

Für die Betreuung von Familienangehörigen wurden eine von der Feuerwehr Arosa ausgebildete Betreuungsperson sowie das Care Team Grischun beigezogen. Die Staatsanwaltschaft Graubünden hat zusammen mit der Kantonspolizei die Ermittlungen zu diesem Lawinenunfall aufgenommen. (red)

Baum stürzt auf Fahrbahn in Richtung Malix: Der Lenker verletzte sich dabei.
Baum stürzt auf Fahrbahn in Richtung Malix: Der Lenker verletzte sich dabei.
Bild Stadtpolizei Chur

Pech in der Nacht auf Heiligabend: Baum stürzt auf fahrendes Auto in Chur

In der Nacht auf Heiligabend war ein Autofahrer bergwärts über die Malixerstrasse in Richtung Churwalden unterwegs. Wie die Stadtpolizei Chur mitteilt, stürzte ein Baum im Bereich Städeli auf das fahrende Auto. Der verletzte Autofahrer konnte selbständig zum Arzt gehen. Das Auto musste mit Totalschaden abgeschleppt werden. Das Tiefbauamt Graubünden befreite die Strasse vom umgestürzten Baum. Der Verkehr musste währenddessen einspurig geführt werden, heisst es abschliessend. (red)

Bild Stadtpolizei Chur
Total beschädigt: Dieser BMW musste abgeschleppt werden. 
Bild Stadtpolizei Chur
Bild Kantonspolizei Graubünden

Brand in einer Autogarage

Am Sonntagabend ist in einer Autogarage in Cama ein Brand ausgebrochen. Gemäss einer Mitteilung der Kantonspolizei Graubünden ging die Brandmeldung um 19.15 Uhr ein. Die Feuerwehren Bassa Mesolcina, Alta Mesolcina und Calanca standen mit 35 Leuten im Einsatz. Um weiteren Sachschaden zu verhindern, wurden während der Löscharbeiten sämtliche Fahrzeuge aus der Garage gefahren. Dennoch entstand Sachschaden von mehreren zehntausend Franken. Mit der Staatsanwaltschaft Graubünden ermittelt die Kantonspolizei die Brandursache. (red)

Selbstunfall: Am Donnerstagnachmittag überschlug sich ein Ehepaar mit ihrem Fahrzeug und landete gemeinsam mit ihrem Hund auf dem Dach.
Selbstunfall: Am Donnerstagnachmittag überschlug sich ein Ehepaar mit ihrem Fahrzeug und landete gemeinsam mit ihrem Hund auf dem Dach.
Bild Kantonspolizei Graubünden

Thusis: Auto landet mitsamt Hund auf dem Dach

Am Donnerstagnachmittag, kurz nach 16.30 Uhr, hat sich in Thusis ein Fahrzeug überschlagen und ist auf dem Dach gelandet. Wie die Kantonspolizei Graubünden mitteilt, wollte ein Ehepaar auf der Autobahnraststätte eine Pause einlegen. Nach der Ausfahrt A13 fuhren sie in den Kreisel, wobei sich das Fahrzeug überschlug und auf dem Dach zum Stillstand kam.

Das Ehepaar, im Alter von 77 und 87 Jahren, konnte laut Kantonspolizei das Fahrzeug gemeinsam mit ihrem Hund selbstständig verlassen. Beide wurden verletzt und mit einem Rettungswagen ins Spital nach Thusis gebracht. Der Hund blieb unverletzt und wurde von Bekannten zur Betreuung mitgenommen. Wie es zu dem Unfall kam, wird von der Kantonspolizei noch abgeklärt. (red)

Starke Windböen: Am Donnerstagabend hatte die Stadtpolizei Chur einiges zu tun.
Starke Windböen: Am Donnerstagabend hatte die Stadtpolizei Chur einiges zu tun.
Bild Stadtpolizei Chur / Bild Stadtpolizei Chur

Churer Stadtpolizei im Einsatz wegen Wind

In Chur ist es aufgrund starker Windböen zu mehreren Polizeieinsätzen gekommen. Personen wurden keine verletzt. Dies geht aus einer Mitteilung der Churer Stadtpolizei vom späten Donnerstagabend hervor. Auf der Ringstrasse wurde der Pfosten einer Strassenbannerwerbung teilweise aus der Verankerung gerissen und drohte umzustürzen. Der Pfosten musste mittels Lastwagenkran entfernt werden. Auf der Terrasse eines Gebäudes an der Triststrasse ragte ein umgewehter Tannenbaum über das Geländer hinaus und drohte hinunterzufallen. Auch diese heikle Situation konnte durch eine Polizeipatrouille entschärft werden. An der Rheinfelsstrasse und an der Cadonaustrasse wurden Baustellenabschrankungen umgeweht, welche durch die Polizeipatrouillen wieder aufgestellt und gesichert werden konnten. Des Weiteren rückte die Polizei mehrmals wegen Gegenständen aus, welche auf die Fahrbahn geweht wurden. (red)

Unfall in Flims Walhaus: Durch den Zusammenstoss wurde das Fahrzeug erheblich beschädigt.
Unfall in Flims Walhaus: Durch den Zusammenstoss wurde das Fahrzeug erheblich beschädigt.
Bild Kantonspolizei Graubünden

Alkoholisierter Autofahrer verunfallt

Kurz vor 23 Uhr ist gestern, Mittwochabend ein Autofahrer verunfallt. Der 50-Jährige war von Flims Waldhaus in Richtung Laax unterwegs war als er mit dem Fahrzeug bei der Kreiselausfahrt gegen eine Leitschranke fuhr. Er überquerte dabei die Verkehrsinsel und geriet auf das Trottoir auf der gegenüberliegenden Seite. Mit einem erheblich beschädigten Auto setzte er die Fahrt bis zum Parkplatz Staderas fort, von wo er die Kantonspolizei Graubünden informierte. Diese zog ihm den Führerausweis vor Ort ein.

Chur: In Bahnhofsnähe prallte ein Fahrzeug mit einem Elektrotrottinett zusammen. Ein 15-Jähriger verletzte sich.
Chur: In Bahnhofsnähe prallte ein Fahrzeug mit einem Elektrotrottinett zusammen. Ein 15-Jähriger verletzte sich.
Bild Stadtpolizei Chur

15-Jähriger in Chur von Auto erfasst

Gestern, Dienstagabend, ist es in Chur zu einem Unfall gekommen, bei dem ein 72-jähriger Autofahrer und der Lenker von einem Elektrottrotti involviert waren. Wie die Stadtpolizei Chur in einer Mitteilung berichtet, war der 72-jährige Autofahrer von der Gartenstrasse in Richtung Gürtelstrasse unterwegs. Als er die Kreuzung überquerte, prallte er mit seinem Fahrzeug in einen von rechts kommenden Fahrer eines Elektrotrottinetts. Der 15-Jährige erlitt durch den Sturz eine Verletzung an der Schulter und musste ins Kantonsspital Graubünden gebracht werden. Den genauen Unfallhergang klärt die Stadtpolizei Chur noch ab.

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Beim Humorfestival kann ich nur weinen.
Aber Zeitungsmeldungen sind wohl imposanter als Bühnenshow und Schilda zusammen (könnte so fantasievoll ein Comedian überhaupt sein):
Mercedes-Fahrer fährt einem Hundehalter in Landquart über den Fuss
Am Dienstagabend kam es gegen 19.30 Uhr auf der Sonnmattstrasse in Landquart zu einem Unfall mit einem Hundehalter und einem silbergrauen Mercedes Coupé C-Klasse. Wie die Kantonspolizei Graubünden in einer Mitteilung schreibt kollidierte der Hundehalter zunächst mit seinem Hund. Der Hundehalter versuchte daraufhin, den heranfahrende Mercedes anzuhalten, woraufhin der Autolenker dem Hundehalter über den Fuss fuhr und ihn dabei leicht verletzte. Wie die Kantonspolizei weiter schreibt entfernte sich der Fahrer anschliessend vom Unfallort, wendete nach etwa 200 Metern und stiess dabei mit dem Trottoir und einer Hecke zusammen, bevor er weiter in Richtung Kreisel fuhr. Die Kantonspolizei sucht Zeugen, die Informationen zum Vorfall oder zum gesuchten Fahrzeug geben können. Der Fahrer des Mercedes Coupé wird gebeten, sich bei der Polizei zu melden. Er sei laut der Kantonspolizei ohne hinteres Kontrollschild gefahren. (red)

Sehr traurig. Und immer wieder auf Zebrastreifen.
Warum fällt denn niemandem etwas ein gegen diese Unfälle? Erstens verkehrstechnisch. Und zweitens könnten Betroffene (oder mitbetroffene Angehörige) in den Schulen "Warnunterricht" (als warnendes Beispiel) auftreten, so, wie es das bereits gibt betreffend Alkohol, Drogen oder anderem. Anschauungsunterricht 1 zu 1, was passieren kann, wenn man sich der Gefahren nicht bewusst ist. Quasi als präventiver heilsamer "Schock".

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