Ein Nachwuchs-Trio startet durch
Die U14-Langläuferinnen Fiona Huber, Janina Schlatter und Rosa Weizenegger von der Nordisch-Abteilung des Ski Clubs Davos haben in der vergangenen Saison nicht nur regional, sondern auch national auf sich aufmerksam gemacht. Im Interview erzählen sie unter anderem, wie sie mit ihren Leistungen zufrieden sind und warum sie jungen Sportlerinnen und Sportlern die Talentschule empfehlen.
Die U14-Langläuferinnen Fiona Huber, Janina Schlatter und Rosa Weizenegger von der Nordisch-Abteilung des Ski Clubs Davos haben in der vergangenen Saison nicht nur regional, sondern auch national auf sich aufmerksam gemacht. Im Interview erzählen sie unter anderem, wie sie mit ihren Leistungen zufrieden sind und warum sie jungen Sportlerinnen und Sportlern die Talentschule empfehlen.
DZ: Ihr konntet im abgelaufenen Winter einige Rennen für euch entscheiden. Wie seid ihr mit eurer Saison zufrieden?
Fiona: Ich bin mit meiner Saison zufrieden, denn im Allgemeinen gingen fast alle Rennen gut.
Rosa: Auch ich bin sehr zufrieden. Ich war immer in den besten Fünf klassiert und konnte damit eine konstante Saison abliefern. Zudem wurde ich beim Ski Club Davos gut aufgenommen und kam in eine homogene Gruppe, mein Clubwechsel hat sich also definitiv gelohnt.
Janina: Ich bin mit meinen Resultaten ehrlich gesagt nicht ganz zufrieden, weil ich wegen einer Verletzung wichtige Rennen verpasste.
Auf welche Erfolge seid ihr besonders stolz?
Janina: Besonders zufrieden bin ich mit meinem dritten Platz an der Helvetia Nordic Trophy in Kandersteg. Aber auch der vierte Rang beim HNT-Final im Klassischrennen mit Massenstart sowie der sechste Platz im Crossrennen können sich sehen lassen.
Rosa: Besonders stolz bin ich auf den zweiten Platz an der Bündner Meisterschaft sowie auf den zweiten Rang im Helvetia Nordic Trophy-Einzelrennen in Kandersteg. Zudem erreichten wir an der Schweizer Meisterschaft mit der Staffel den fünften Rang und sind dabei auch gegen U16-Teams gelaufen. Und zusammen mit Fiona wurde ich Bündner Team-Sprintmeisterin U14 – mit der schnelleren Zeit als die U16-Teams.
Fiona: Ich bin natürlich stolz auf meinen zweiten Rang an der Schweizer Meisterschaft. Zudem gewann ich am Helvetia Nordic Trophy-Final das Klassisch-Rennen mit Massenstart, und ich wurde Bündner Meisterin über die Langdistanz.
Gab es auch Enttäuschungen?
Janina: Ich konnte wegen der erwähnten Verletzung nicht an Schweizer und Bündner Meisterschaft teilnehmen, das finde ich auch jetzt noch sehr schade.
Fiona: Ich hatte einen holprigen Saisonstart, unter anderem wegen einer Lungenentzündung. Und die Rennen in Kandersteg hätten besser laufen können.
Rosa: Ich konnte am Helvetia Nordic Trophy-Rennen in Flumserberg nicht meine gewohnte Leistung abrufen – wohl auch, weil ich zu schnell gestartet bin.
Wo konntet ihr in den letzten Monaten die grössten Fortschritte erzielen?
Rosa: Ich konnte meine Technik verbessern und habe auch in Sachen Tempohärte Fortschritte gemacht.
Fiona: Auch ich konnte mich bei der Tempofestigkeit ziemlich verbessern.
Janina: Durch die vielen Stunden auf Langlaufskis konnte ich meine Sicherheit verbessern. Zudem haben mir die schnellen Einheiten einiges gebracht.
Ihr besucht gemeinsam die Davoser Talentschule. Inwiefern könnt ihr vom dortigen Angebot profitieren?
Wir haben halt neun Stunden Sport statt nur deren drei, wenn wir in der normalen Oberstufe wären. Und wir bekommen für Wettkämpfe frei, sofern wir uns in der Schule anstrengen und gute Noten haben. Wir würden Kindern, die stark in Sport sind, empfehlen, die Aufnahmeprüfung in die Talentschule zu absolvieren.
Wie sieht ein Tag bei euch aus?
Wir haben ausser am Freitag eigentlich immer einen halben Tag Schule und sonst viel Training. Der Winter ist bei uns definitiv intensiver als der Sommer, da wir uns dann beispielsweise um die Materialpflege und das Wachsen der Langlaufskis zu kümmern haben.
Wie geht es in den nächsten Monaten bei euch weiter?
Es werden viele Kraft- und Ausdauereinheiten auf dem Programm stehen. Wir freuen uns aber auch über die Trainingseinheiten auf den Rollskis. Nächste Saison müssen wir in der Kategorie U16 starten und wollen Plätze in den ersten Zehn erreichen. Dafür nehmen wir den grossen Aufwand gerne in Kauf.
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