«Schön, wenns schön isch»
Seit zehn Jahren führt Daniel ‹Bachi› Bachmann das Strandbad am Davosersee. Über die Jahre hat er eine Oase für Jung und Alt, Gäste und Einheimische geschaffen. Viel hat sich am See aber auch bei ihm persönlich verändert.
Seit zehn Jahren führt Daniel ‹Bachi› Bachmann das Strandbad am Davosersee. Über die Jahre hat er eine Oase für Jung und Alt, Gäste und Einheimische geschaffen. Viel hat sich am See aber auch bei ihm persönlich verändert.
Gastronomie und Rhythmus im Blut
Dass der gelernte Elektriker eines Tages ein eigenes Restaurant übernehmen würde, wurde ihm eigentlich in die Wiege gelegt. «Schon als kleiner Junge half ich in der Jatzhütte mit. ‹Nie leer laufen› wurde zu einem Mantra, dass ich bis heute meinem Team mitgebe. Aber im elterlichen Betrieb fühlte ich mich stets wohl, und auch wenn die Musik meine erste Liebe war, ist die Gastronomie sicher eine zweite», meint Bachi. Ja, das Ding mit der ersten Liebe. Lange ging er dieser nach und spielte fast rund um den Globus Gig um Gig. «Irgendwann war es dann aber wieder Zeit, ein ‹vernünftiges› Leben zu führen», erklärt der Gastronom. Und da kam das Strandbad ins Spiel. Aus «Fullmoonpartys» am Strand von Thailand wurden Burger am See. «Für mich war und ist es immer wichtig, dass ich Menschen begeistern kann. Früher mit meiner Musik, heute in der Gastronomie.»
Vielmehr als ein «gewöhnliches Restaurant»
Dass seine Gastronomie gut bei den Leuten ankommt, sieht man an sonnigen Tagen eindrücklich. Schon in der Nebensaison ist die Terrasse im Strandbad jeweils pickepackevoll. «Unser grösstes Anliegen ist, dass unsere Gäste zufrieden sind. Dem ganzen Team, von der Küche bis in den Service, ist es daher wichtig, dass eine hohe Qualität zu vernünftigen Preisen abgeliefert wird. Das Strandbad soll viel mehr sein als ein ‹gewöhnliches Badi-Restaurant›.»
Zudem sei die Zusammenarbeit wichtig. «Als Ur-Davoser weiss ich, wie wichtig die Zusammenarbeit im Ort ist. Deshalb bieten wir viele regionale Produkte an und arbeiten mit einheimischen Betrieben und natürlich unseren Nachbarn, dem Segelclub und der Surfschule, eng zusammen. Mir wurde schon früh beigebracht, dass es gemeinsam einfacher geht als alleine.»
Jubiläum soll gebührend gefeiert werden
Das es im Strandbad zehn Jahre so gut funktionierte, sei unter anderem dieser Zusammenarbeit zu verdanken. «Von der Gemeinde über unsere Gäste bis zu den angesprochenen Partnern hatten wir stets ein gutes, konstruktives Verhältnis», so Bachi, «und dieses wollen wir zu unserem Jubiläum auch gebührend feiern.» Wie die Feier genau aussehen wird, da lässt sich der Langhaarige vom See allerdings noch nicht gross in die Karten schauen. Aber man darf gespannt sein, was da in der zweiten Sommerhälfte kommen wird. Auch wie lange es am See noch weitergeht, steht noch in den Sternen. Man darf aber hoffen, dass man das stadtbekannte Gesicht noch einige Zeit im Strandbad antrifft und die Davoser Institution noch lange ein Treffpunkt zum Runterfahren und Erholen für Jung und Alt sein wird.
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