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Das Ducan ist nun ein Gilde-Restaurant

Das Hotel Restaurant Ducan in Monstein hat den nächsten Schritt gemacht und darf sich seit Kurzem Gilderestaurant nennen. Am vergangenen ­Donnerstag fand die offizielle Übergabe der begehrten Tafel der Gilde etablierter Schweizer Gastronomen an Gastgeber Benjamin Schibli statt.

Pascal
Spalinger
14.06.25 - 07:00 Uhr
Ereignisse
Jacqueline Rudolph und Benjamin Schibli strahlen gemeinsam um die Wette.
Jacqueline Rudolph und Benjamin Schibli strahlen gemeinsam um die Wette.
ps
Zum feierlichen Festakt waren zahlreiche Personen eingeladen, doch einige Ver­treter aus Politik und Destination mussten sich aus verschiedenen Gründen abmelden. Trotzdem fanden sich über 20 Personen ein, die der Übergabe beiwohnten. Darunter waren Vertreterinnen und Vertreter von Hotel Gastro Davos, aber auch Einheimische, die öfter im Ducan zu Gast sind. Jacqueline Rudolph, Gilde-Ambassadorin für Graubünden, erklärte in ihrer Laudatio, dass eine Gilde-Mitgliedschaft ein gutes Qualitätssiegel sei. Welches nun im Ducan stehe und die Aufnahme feiere, habe man Gilde-Mitglied Martin Anghern zu verdanken, der im Winter hin und wieder mit Skigruppen in Monstein Halt gemacht habe.
Der neue Küchenchef Marc Torche stellt sich den Anwesenden vor.
Der neue Küchenchef Marc Torche stellt sich den Anwesenden vor.
ps

Top-Koch an Land gezogen

Schibli stellte sich den Anwesenden kurz vor und dankte nicht nur der Gilde für die Aufnahme in ihren Kreis, sondern auch den vielen Gästen für ihre Treue und seiner Familie sowie den Mitarbeitenden für ihre Unterstützung. Zudem stellte sich der neue Chefkoch Marc Torche vor. Mit seiner Verpflichtung ist Schibli ein Coup gelungen, denn Torche ist in der internationalen Gastroszene kein unbeschriebenes Blatt. Seine Lehr- und ersten Berufsjahre verbrachte der Schweizer in verschiedenen renommierten Gasthäusern und Hotels. Später legte er in Thailand, China und Vietnam eine beachtliche Karriere hin und kochte für Staatsoberhäupter und die High Society. Monstein sei zwar nicht mit Bangkok oder Shanghai zu vergleichen, er freue sich aber trotzdem sehr, nun die Gäste im Bergdorf kulinarisch zu verwöhnen. Torche dürfte nicht wirklich ins Schwitzen kommen, sollte das Ducan mal voll besetzt sein. Denn in Bangkok kochte er mit seinem damaligen Team von 250 Personen auch schon mal 20 000 Mahlzeiten am Tag.

Die Auslage an Apéro-Häppchen machte Lust auf mehr.
Die Auslage an Apéro-Häppchen machte Lust auf mehr.
ps
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