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HCD Ladies holen auf Umwegen Bronze

Pascal
Spalinger
26.03.25 - 17:00 Uhr
Regionalsport
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Courtney Kollman, Elizabeth Lang und Joelle Fiala (v. l.) freuen sich über die Bronzemedaille.

Dabei begann die Partie für die Gast­geberinnen alles andere als verheissungsvoll. Die Davoserinnen machten die Partie und kamen auch zu hoch­karätigen Chancen, konnten diese aber nicht verwerten. Die Tessinerinnen ihrerseits konterten – und waren damit gleich zweimal erfolgreich. So kam es, dass die HCD Ladies mit einem 0:2-Rückstand in die erste Pause mussten. In den zweiten 20 Minuten traten die Davoserinnen noch dominanter auf und liessen in der Defensive gleichzeitig nicht mehr viel zu. Und wenn mal etwas auf den Kasten von Torhüterin Caroline Spies kam, so war bei ihr Endstation. Bis zur 37. Minute hatten die Ladies dank Treffern von Courtney Kollman und Alessia Baechler den Rückstand aufgeholt.

Risiko wurde belohnt

Im letzten Drittel geriet das Heimteam vor über 300 frenetisch mitgehenden Zuschauerinnen und Zuschauer zunächst erneut in Rückstand, und dieser bestand auch noch, als Headcoach Johanna Ikonen in der letzten Spielminute alles auf eine Karte setzte und die Torfrau zu Gunsten einer sechsten Feldspielerin herausnahm. Das Risiko zahlte sich aus, denn 19 Sekunden vor Schluss traf Roberta Roccella per Ablenker zum viel umjubelten 3:3-Ausgleich. Eine Verlängerung wurde nötig, und dort ging es dann sehr schnell: Schon nach zehn Sekunden gab Joelle Fiala einen vermeintlich harmlosen Schuss auf das Ambri-Tor ab. Zum Entsetzen der Ambri-Spielerinnen liess die Torhüterin den Puck quasi «zwischen den Hosenträgern hindurch» passieren zum 4:3-Sieg für die HCD Ladies. Nun kannte der Jubel keine Grenzen mehr, und die Davoserinnen durften verdient die Bronzemedaille für den dritten Platz in der Meisterschaft entgegen nehmen. Damit geht die Saison der Ladies positiv zu Ende, und die Spielerinnen sowie die Trainercrew dürfen sich nun auf die wohlverdienten Ferien freuen. Für Stefanie Wetli, Leoni Balzer und Alessia ­Baechler geht die Saison jedoch noch ­etwas weiter: Sie reisen mit dem Schweizer Nationalteam an die Weltmeisterschaft in Tschechien, die vom 9. bis 20. April stattfinden wird.

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