Der Silberberg rüstet sich für die Zukunft
Kürzlich führte der Verein seine GV durch. Präsident Ruedi Krähenbühl blickte mit einer reich bebilderten Präsentation auf die Geschichte des Vereins zurück. Allein im Projektbereich konnte der BSD 19 Vorhaben planen und umsetzen. Und dies wie angetönt in einem Umfeld, das aufgrund der Naturgewalten alles andere als einfach ist. Doch zahlreiche Helferinnen und Helfer sowie andere unterstützende Personen und Institutionen tragen dazu bei, dass die Zeugen der ersten Industrialisierung von Davos weiter erhalten bleiben. Das ist aber nicht alles: Mit dem Umbau des ehemaligen Schützenhauses Monstein in einen Schauraum konnte der Verein im letzten Jahr sein Angebot um eine wichtige Attraktion erweitern. Dieses neue Bergbauhaus wurde im Rahmen des Monsteiner Fests erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Der zweitägige Anlass stand ohnehin ganz im Zeichen des Bergbaus. An verschiedenen Posten konnten Gross und Klein Bergwerk-Luft schnuppern, was freudige Reaktionen auslöste.
Ruedi Krähenbühl blickte auch in die Zukunft und erläuterte einige der geplanten Vorhaben. Ein besonderes Projekt dürfte der Themenweg «Geologie erleben Davos» in der Zügenschlucht sein, dem aufgrund vorgenommener, intensiver geologischer Abklärungen hinsichtlich der Steinschlaggefährdung nichts im Weg stehen sollte. Im Rahmen der GV fanden auch Wahlen statt. Im Vorstand gibt es zwei Wechsel. Das langjährige Mitglied Hans Peter Schenk trat zurück, ebenso Andri Dürst. Als Ersatz wählte die Versammlung einstimmig Martin Hiller und Thomas Dietiker, die mit ihrem Elan wertvolle Kräfte sein werden. Die Vorstandsmitglieder Anita Krähenbühl, Hitsch Ambühl und Igor Vukic wurden bestätigt, ebenso der Präsident. Dieser hielt im Anschluss an die GV einen eindrücklichen Vortrag über die Entstehung der Vererzung am Silberberg. Seine Nachforschungen enthüllten teilweise Erstaunliches.
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