Spital Davos AG verbessert Jahresergebnis
Die Spital Davos AG präsentierte an ihrer Generalversammlung eine positive Entwicklung. Sie konnte ihr Jahresergebnis im Geschäftsjahr 2024 um fast 1.3 Millionen Franken verbessern, wodurch wieder ein positives EBITDA von rund einer halben Million Franken resultiert. Dank einem guten Start ins 2025 stehen die Zeichen zudem auch für das laufende Jahr gut.
Die Spital Davos AG präsentierte an ihrer Generalversammlung eine positive Entwicklung. Sie konnte ihr Jahresergebnis im Geschäftsjahr 2024 um fast 1.3 Millionen Franken verbessern, wodurch wieder ein positives EBITDA von rund einer halben Million Franken resultiert. Dank einem guten Start ins 2025 stehen die Zeichen zudem auch für das laufende Jahr gut.
«Die Richtung stimmt»
Verwaltungsratspräsident Tarzisius Caviezel freut sich über die deutliche Verbesserung des Betriebsergebnisses: «Die Richtung stimmt und der Jahresabschluss 2024 zeigt, dass in der Unternehmung ein hohes Kostenbewusstsein vorhanden ist. Carmen Mathis, welche seit Mai 2024 für die Spital Davos AG als CEO im Einsatz ist, hat in enger Zusammenarbeit mit dem Verwaltungsrat und der Spitalleitung sowie der Mithilfe des engagierten Spitalpersonals bereits in vielen Bereichen verschiedene Optimierungen umgesetzt», so Caviezel. Im vergangenen Geschäftsjahr wurde beispielsweise der Patientenpfad überprüft und effizienter gestaltet. Dadurch wurden im Stock B Flächen frei, die neu an Angehörige von Patientinnen und Patienten als Gästezimmer vermietet werden können. Und auch das Pflegeheim Alberti rückte etwas zusammen, sodass die Bewohnenden bei gleicher Bettenzahl nun alle auf einer Etage zu Hause sind. Dies vereinfacht die Abläufe, und die freigewordene Fläche im Erdgeschoss kann einer neuen Nutzung überführt werden. Es wird dort auf Juli 2025 ein Praxiszentrum entstehen und damit dem kantonalen Ziel einer integrierten Gesundheitsversorgung Rechnung getragen.
Weiterhin negatives Jahresergebnis
Trotz all den Vorwärtsschritten sieht sich die Spital Davos AG unter dem Strich aber weiterhin mit einem negativen Jahresergebnis konfrontiert. Nach Abschreibungen, Zinsen und Steuern resultiert für das Geschäftsjahr 2024 ein Minus von 2.58 Millionen Franken, weshalb auch in Zukunft weitere strategische Anpassungen nötig sein werden. Verwaltungsrat und Spitalleitung sind deshalb intensiv an der Erarbeitung der Strategie «SPIDA 2030», mit welcher die medizinische Versorgung in der Gesundheitsregion Davos nachhaltig gesichert werden soll. Dies beinhaltet auch die Erarbeitung eines schlanken, aber zukunftsweisenden Bauprojekts, wobei bis im Herbst dieses Jahres verschiedene Varianten auf Machbarkeit und Kosten geprüft werden.
Eine wichtige Rolle für die Wirtschaftlichkeit der Bündner Spitäler spielen zudem die kantonalen Tarifverhandlungen, in welche sich die Spital Davos AG aktiv einbringt. Eine stufenweise Anpassung der Tarife bringt bereits im laufenden Geschäftsjahr weitere Entspannung, auch wenn diese bei Weitem noch nicht kostendeckend sind. Dank dem touristisch gut besuchten Davoser Winter 2024/25 gelang aber ein guter Start ins erste Quartal.
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