Krönender Abschluss einer starken Saison
Nach dem erfolgreichen Europacup-Abschluss auf dem Rinerhorn starteten drei der Davoser Alpinsnowboarderinnen und -snowboarder am vergangenen Wochenende im österreichischen Gosau nochmals zu einem FIS-Rennen. Nicola Meisser fuhr dabei im Parallelslalom vom Sonntag auf den tollen 3. Rang und somit zu seinem ersten FIS-Podestplatz. An beiden Tagen souverän unterwegs war auch Eliane Kleesattel, die sich über einen 4. und 5. Rang freuen konnte. Und die erst 15-jährige Sportgymnasiastin Bignia Schulz konnte mit einem guten 7. Rang zeigen, dass mit ihr in der kommenden Saison zu rechnen ist.
Gelungenes WM-Debüt
Parallel zu den FIS-Rennen in Gosau waren Flurina Baetschi und Xenia von Siebenthal auf der weltgrössten Snowboardbühne an der WM in St. Moritz im Einsatz. Flurina Baetschi hatte sich dank ihren tollen Weltcup-Resultaten schon früh für den Parallelriesenslalom und den Parallelslalom qualifiziert, während sich Xenia von Siebenthal mit ihrem Europacup-Toursieg den fünften Startplatz im Parallelslalom holte. Flurina Baetschi fuhr in beiden Rennen zwei souveräne Qualifikationsläufe und schaffte es jeweils mit gutem Polster in die Finalläufe der Top-16. Im Achtelfinal traf Flurina gleich zweimal auf die Österreicherin Claudia Riegler. Dort konnte sie mit der Weltmeisterin von 2015 zwar lange Zeit mithalten, musste aber etwas viel riskieren und sich schliesslich geschlagen geben. Ein 13. Rang im PGS und ein 14. Rang im PSL sind aber zwei tolle erste WM-Resultate für Baetschi. Und auch Xenia von Siebenthal sorgte bei ihrer ersten WM-Teilnahme für Furore und Publikumsapplaus. Sie hatte sich im Slalom ebenfalls für die Finals qualifiziert und machte der Kristallkugel-Gewinnerin und späteren Slalom-Weltmeisterin Tsubaki Miki aus Japan das Leben im Achtelfinal schwer. Erst in der unteren Streckenhälfte unterlief Xenia ein Fehler, sodass die Japanerin als Siegerin aus dem Duell hervorging und Xenia das Rennen mit einem dennoch sehr guten 16. Rang abschloss.
Als zweitbeste Schweizerin im Slalom erhielt Flurina Baetschi auch einen Startplatz für den Team Event am dritten WM-Tag der Alpinboarder. Als Team Switzerland 2 gelang ihr mit dem St. Galler Gian Casanova erneut ein guter Qualifikationslauf. Die Zeit hätte für den Finaleinzug gereicht, Gian fuhr die Linie aber leider etwas zu direkt. Er touchierte kurz vor dem Ziel ein Tor, weshalb das Team nach einer Videoreview disqualifiziert wurde. Das gleiche Schicksal ereilte ein paar Runden später auch Switzerland 1 mit Julie Zogg und Dario Caviezel. Sie wurden kurz vor dem Einzug ins grosse Final ebenfalls disqualifiziert und verpassten anschliessend im kleinen Final eine Medaille haarscharf. Mit drei vierten und zwei fünften Plätzen sowie den guten Top-16-Rangierungen von Flurina und Xenia können die Schweizer Alpinsnowboarderinnen und -snowboarder dennoch zufrieden auf die WM 2025 zurückblicken. Und die beiden noch jungen Davoserinnen sind um eine sehr schöne Erfahrung reicher.
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