Das Schweizer Nationalteam gewann zehn Medaillen
Die Schweizer Taekwondo-Nationalmannschaft hat bei der diesjährigen Weltmeisterschaft in Schottland einen grossen Erfolg gefeiert: Mit insgesamt zehn Medaillen – zweimal Gold, dreimal Silber und fünfmal Bronze – kehrte das Team mit starken Ergebnissen aus dem internationalen Topturnier zurück.
Die Schweizer Taekwondo-Nationalmannschaft hat bei der diesjährigen Weltmeisterschaft in Schottland einen grossen Erfolg gefeiert: Mit insgesamt zehn Medaillen – zweimal Gold, dreimal Silber und fünfmal Bronze – kehrte das Team mit starken Ergebnissen aus dem internationalen Topturnier zurück.
Den grössten Einzelerfolg erzielte Matthias Hoppler, der in der Kategorie Leichtgewicht mit einer herausragenden Leistung den Vizeweltmeistertitel im Kampf holte. Hoppler zeigte starke Nerven, Technik auf höchstem Niveau und kämpfte sich souverän bis ins Finale. Zusätzlich überzeugte er im Teamkampf gemeinsam mit Michael Marni und Sven Kaufmann. Das Trio lieferte einen sensationellen Kampf gegen die favorisierten USA, führte über weite Strecken und verlor am Ende nur knapp – ein echter Krimi, der den Respekt der internationalen Konkurrenz einbrachte.
Weitere Erfolge im Überblick
Lars Crivellari gewann Gold in den Formen, Silber mit dem Team und Bronze im Kampf – ein starkes persönliches Ergebnis. Milena Schiesser sicherte sich im Team gleich zwei Medaillen: Gold im Kampf und Silber in den Formen – ein Beweis für ihre Vielseitigkeit und ihr Engagement. Kaya Sümer holte in der zweithöchsten Junioren-Kategorie eine verdiente Bronzemedaille im Kampf. Kim Crivellari erkämpfte sich ebenfalls Bronze im Kampf und überzeugte mit starker Leistung. Paul Apostol zeigte in den Juniorenkategorien sein Talent und durfte sich über zwei Bronzemedaillen freuen. Und Pascal Müller kämpfte in der zweithöchsten Leistungskategorie stark, verpasste das Podest jedoch nur knapp.
Ein starkes Zeichen für den Schweizer Taekwondo-Sport
Die Resultate in Schottland zeigen eindrücklich die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Schweizer Taekwondo-Nationalmannschaft. Nationaltrainer Renato Marni lobte besonders den Einsatz, den Teamgeist und die Disziplin seiner Athletinnen und Athleten: «Was unser Team hier geleistet hat, verdient höchsten Respekt. Diese Resultate sind kein Zufall, sondern das Resultat harter Arbeit und Passion – sowohl bei den Aktiven als auch im gesamten Trainerstab.» Auch der Verband zeigt sich stolz über die Leistungen und sieht die Entwicklung des Sports auf einem sehr guten Weg. «Wir gratulieren allen Kämpferinnen und Kämpfern sowie dem Trainerteam herzlich. Diese Weltmeisterschaft war ein starkes Signal für das Schweizer Taekwondo – national wie international», so der Verband.
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