Milder OL-Abend – knifflige Posten
Am letzten Davoser Abend-OL freuten sich die lokalen Organisatoren über die hohe Beteiligung von 82 Waldläufern. Was es alles im Hintergrund braucht, bis alle ihre Karte mit aufgedruckter Bahn in der Hand hatten, alle Posten genau gestellt und die Ranglisten gemacht sind, soll hier besondere Beachtung finden. Denn die Bahnlegerin und das Auswertungsteam leisten die entscheidende Basisarbeit, damit so ein OL überhaupt organisiert werden kann.
Am letzten Davoser Abend-OL freuten sich die lokalen Organisatoren über die hohe Beteiligung von 82 Waldläufern. Was es alles im Hintergrund braucht, bis alle ihre Karte mit aufgedruckter Bahn in der Hand hatten, alle Posten genau gestellt und die Ranglisten gemacht sind, soll hier besondere Beachtung finden. Denn die Bahnlegerin und das Auswertungsteam leisten die entscheidende Basisarbeit, damit so ein OL überhaupt organisiert werden kann.
Vom Schüler-Frust zur OL-Freude
Eine ganz andere Zielsetzung hatten die Davoserinnen Melanie Erni und Saskia Fraas. Sie liessen sich von einem erfahrenen Läufer der OLG Davos in die Geheimnisse des OL-Laufens einführen, der ihnen die Handhabung der Karte – auf der D-Bahn laufend – beibrachte: Was bedeuten all die verschiedenen Farben und Signaturen, wie weit ist es zum nächsten Posten, in welche Richtung gilt es zu gehen …? Weil solchermassen die angepeilten Posten jedes Mal vor ihnen auftauchten, konnte die ehemalige Davoser Schülerin Saskia erleichtert feststellen, dass sie ihren Frust eines ersten frühen Schul-OLs Ende der 80er-Jahre auf der Landeskarte nun überwunden habe. Damals fand sie nämlich erst nach überlanger Zeit zum Wald heraus! Diesmal überwog die Freude am gelungenen Debüt.
Bahnlegung und Auswertung als Basis
Die selber als Eliteläuferin erfolgreiche Marcia Mürner tüftelte viele Stunden am Legen der vier verschiedenen Bahnen, rekognoszierte in der Vorwoche dann die 26 geplanten Posten im komplexen Laufgelände des Laretwaldes und setzte vor dem Lauf mit zwei weiteren OLG-Mitgliedern die Posten. Damit die geplanten Bahnen punktgenau auf den Karten aufgedruckt werden, ist der Einsatz der Spezialistin Judith Schmid für das sogenannte OCAD-Programm entscheidend. Nicht minder wichtig ist die Aufgabe des Auswertungsteams Martin und Heidi Hiller. Dank ihres über Jahre hinweg perfektionierten elektronischen Programms können die Daten der Teilnehmenden erfasst und am Schluss in die Ranglisten eingefügt werden. Während Martin mit Engelsgeduld dieses Puzzle zusammenfügt, verwöhnt Heidi jeden zurückkehrenden Läufer mit feinen selbst gebackenen Süssigkeiten. So kommt man gerne wieder an den nächsten OL: Am 25. Oktober auf dem Wolfgangpass am Bündner Schlusslauf.
Ranglisten und weitere Infos unter www.olg-davos.ch
Wir bitten um euer Verständnis, dass der Zugang zu den Kommentaren unseren Abonnenten vorbehalten ist. Registriere dich und erhalte Zugriff auf mehr Artikel oder erhalte unlimitierter Zugang zu allen Inhalten, indem du dich für eines unserer digitalen Abos entscheidest.
Bereits Abonnent? Dann schnell einloggen.