«Gelegenheit macht Diebe»
Immer wieder hört man in letzter Zeit von Einbrüchen in Gastronomiebetriebe in Davos. Doch gibt es tatsächlich mehr Diebstähle als in anderen Jahren?
Immer wieder hört man in letzter Zeit von Einbrüchen in Gastronomiebetriebe in Davos. Doch gibt es tatsächlich mehr Diebstähle als in anderen Jahren?
Hauptsächlich Sachschäden bei betroffenen Betrieben
Wer jetzt denkt, dass Tausende von Franken erbeutet wurden, liegt allerdings falsch. «Bei den betroffenen Liegenschaften entstand hauptsächlich Sachschaden. Die erbeuteten Wertsachen oder Bargeldbeträge halten sich in Grenzen. Die Täterschaft begnügte sich teilweise auch nur mit Lebensmitteln, Getränken oder Tabakwaren», so die Kantonspolizei. So belohnte sich ein Einbrecher in einem Betrieb für seine Mühe beispielsweise mit drei Halbliterflaschen Wasser. Ohne Kohlensäure wohlgemerkt. Der Umstand, dass bei den Einbrüchen «wenig» weggekommen ist, ist für die Betroffenen allerdings nur ein kleiner Trost. Die Sachschäden und das hinterlassene Chaos sorgen für viel Aufwand und eine gewisse Unsicherheit, wie einige Gastronomen angeben.
Kleine Handgriffe können Gold wert sein
Um den Einbrüchen entgegenzuwirken, können schon kleine Handgriffe Gold wert sein. «Die Betriebe können sich am besten schützen, indem keine Wertsachen oder Bargeld in den Räumlichkeiten deponiert werden. Zudem ist immer darauf zu achten, dass Türen sowie Fenster ordnungsgemäss geschlossen sind», so die Kantonspolizei. Ob nun die Kontrolltätigkeit der Polizei erhöht werde, lässt diese offen. Die Ermittlungen in den bisher registrierten Verbrechen seien aber aufgenommen.
Die Einbrüche zeigen: «Gelegenheit macht Diebe» ist mehr als nur eine Redensart. Auch wenn der materielle Schaden bisher meist gering war, ist eine gewisse Unsicherheit spürbar. Aber wie die Kantonspolizei meint, können bereits einfache Massnahmen wie das richtige Schliessen von Türen und Fenstern helfen, Diebstählen vorzubeugen. Denn so kann man den Dieben die Gelegenheit relativ einfach nehmen.
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