Café Flio: Reduziert auf das Wesentliche
Nach dem Pop-up im Gondeli beim Jakobshorn im vergangenen Sommer haben Fleur Simons und Claudio Brühlmann ihr Konzept weitergeführt.
Nach dem Pop-up im Gondeli beim Jakobshorn im vergangenen Sommer haben Fleur Simons und Claudio Brühlmann ihr Konzept weitergeführt.
Einfach, weil es gut so ist
Der Raum ist einfach gehalten. Die Ausstattung wirkt reduziert, fast provisorisch. Für Fleur und Claudio passt das genau so. Im Rahmen des Möglichen empfinden sie den Ort als perfekt. Es ist alles da, was sie brauchen. Nicht mehr, nicht weniger. Die Zurückhaltung ist bewusst gewählt, auch weil der Fokus von Anfang an klar gesetzt ist: auf den Kaffee.
Der Kaffee im Zentrum
Im Flio geht es nicht um Einrichtung oder Atmosphäre im klassischen Sinn. Es geht um die Qualität in der Tasse. Angeboten werden verschiedene Brüharten und Spezialitätenkaffee. Für den kleinen Hunger gibt es Müsli sowie eine kleine Auswahl an süssem Gebäck. Mehr braucht es aus Sicht der beiden nicht. Sie sehen darin eine Lücke im Davoser Angebot. Viele Cafés funktionieren als Bistro, der Kaffee ist Teil eines grösseren Angebots. Im Flio steht er im Mittelpunkt.
Zwei Charaktere, eine Haltung
Kaffee ist für beide mehr als ein Getränk. Es geht um Geschmack, um Sorgfalt und um die bewusste Auseinandersetzung mit dem Handwerk. Fleur ist ausgebildete Barista, spontan und umsetzungsstark. Claudio denkt planerisch und strukturiert. Seine Kenntnisse in der Kaffeewelt hat er während der Zwischensaison vertieft, unter anderem durch die Mitarbeit in einer Rösterei. Sie ergänzen sich bestens. Abgesehen vom Kaffee sind sie nicht immer einer Meinung. Gerade diese unterschiedlichen Herangehensweisen führen aus ihrer Sicht zu besseren Ergebnissen.
Gekommen, um zu bleiben
Aktuell arbeiten die beiden vorwiegend mit Bohnen von Vertical Coffee Roasters und Drip Roasters. Ziel ist es, je nach Brühmethode unterschiedliche Bohnen einsetzen zu können. Langfristig wünschen sich Fleur und Claudio einen festen Standort. Einen Ort, an dem sie ankommen, bleiben und auch investieren können. Bis dahin ist das Pop-up an der Promenade genau das, was es sein soll: ein kleiner, reduzierter Ort, an dem der Kaffee im Mittelpunkt steht. Genau so, wie sie es sich vorgestellt hatten.
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