«Einen Weg zum Meistertitel finden»
Trotz der Rücktritte von Andres Ambühl und Marc Wieser steigt der HCD mit einem nur geringfügig veränderten Kader in die neue Meisterschaft. Josh Holden peilt mit seinem Team hohe Ziele an. «Wir versuchen einen Weg zu finden, um Meister zu werden», sagt der HCD-Headcoach.
Trotz der Rücktritte von Andres Ambühl und Marc Wieser steigt der HCD mit einem nur geringfügig veränderten Kader in die neue Meisterschaft. Josh Holden peilt mit seinem Team hohe Ziele an. «Wir versuchen einen Weg zu finden, um Meister zu werden», sagt der HCD-Headcoach.
Zwei neue Trainerassistenten
Mit dem Schweden Klas Östman und dem Kanadier Dylan Stanley wird Holden von zwei neuen Assistenten unterstützt. Beide bringen reichhaltige Erfahrungen mit und arbeiteten auch schon als Cheftrainer. Östman kümmert sich beim HCD primär um die Defensive, Stanley um die Offensive. Nach einer gewissen Zeit brauche es im Coachingstaff Veränderungen, meint Holden. Sie haben Einfluss auf das Spielsystem. In der Defensive wolle der HCD mit mehr Druck auf den Gegner und sich härter agieren, sagt Holden. Auch das Penaltykilling soll die Mannschaft aktiver und mit mehr Druck angehen. Einige Anpassungen im Spielsystem wurden auch in der Offensive gemacht. Mit noch mehr Bewegung und Laufarbeit sollen die Angriffe variantenreicher werden, sodass sie für den Gegner schwieriger auszurechnen sind.
Asplund einziger neuer Ausländer
Weil mit Lukas Frick ein routinierter, spielstarker Verteidiger von Lausanne zum HCD gewechselt hat, spielt Davos in der neuen Saison mit Klas Dahlbeck als einzigem Ausländer in der Defensive. Dafür stehen Headcoach Holden gleich sechs Imports im Sturm zur Verfügung. Neu kam der Schwede Rasmus Asplund nach sieben Jahren in Nordamerika nach Davos. Er soll die optimale Ergänzung zum wirbligen Filip Zadina werden. Adam Tambellini und Simon Ryfors bildeten bereits in der letzten Spielzeit ein eingespieltes Duo. Und Matej Stransky gilt als zuverlässiger Goalgetter. Deutlich verbessert präsentierte sich in den Testspielen Brendan Lemieux. Der Kanadier scheint sich an die grösseren europäischen Eisrinks und die damit veränderten Laufwege gewöhnt zu haben. Von den total sieben Ausländern dürfen pro Meisterschaftsspiel nur sechs eingesetzt werden. Holden nennt die Qual der Wahl eine «anspruchsvolle, aber auch spannende Herausforderung». Er weist darauf hin, dass die Situation auf der Torhüterposition mit Sandro Aeschlimann und Luca Hollenstein ja ähnlich sei.
Start mit Heimspiel gegen Lausanne
Zum Meisterschaftsauftakt empfängt der HCD am Dienstag, 9. September um 19.45 Uhr den HC Lausanne, den Playoff-Final-Verlierer der beiden letzten Saisons, in der «zondacrypto-Arena». «Lausanne ist sehr stark», stellt Holden fest. «Ich finde es gut, dass wir gleich gegen eines der besten Teams der Liga, vor allem in der Offensive, starten können. So sehen wir gleich, ob unsere Defensive bereit ist, und wie wir Wege in der Offensive finden», meint Holden. Leichte Gegner gebe es in der National League ohnehin keine. «Wir werden vom ersten bis zum 52. und letzten Spiel in der Regular Season hart arbeiten, um unser erstes Saisonziel zu erreichen, nämlich einen Platz unter den ersten sechs und damit die direkte Playoff-Qualifikation», so der HCD-Chefcoach.
Hansruedi Camenisch
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