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Erfolgreicher Start in die Weltcup-Saison

Den Auftakt einer intensiven Weltcupsaison im Snowboard alpin machte das chinesische Mylin mit zwei Parallel-Riesenslaloms. Mit einem fünften und einem zweiten Rang der Sarganserländerin Julie Zogg und drei Top-16-Platzierungen der Bündner Dario Caviezel und Flurina Baetschi konnte das Schweizer Team bereits erste Erfolge verzeichnen.

Davoser
Zeitung
14.12.25 - 17:00 Uhr
Schneesport
Das Duell im 1/8-Final gewann die Italienerin Jasmin Coratti (rechts) knapp.
Das Duell im 1/8-Final gewann die Italienerin Jasmin Coratti (rechts) knapp.
zVg

Das Schweizer Weltcup-Team im Snowboard alpin, dem auch die beiden Davoserinnen Flurina Baetschi und Xenia von Siebenthal angehören, trainierte bereits einige Tage vor den ersten Weltcuprennen auf chinesischem Schnee – im Yanqin Ski Resort in der Nähe von Peking, wo es teilweise Temperaturen von minus 25 Grad auszuhalten gab. Die Akklimatisierung vor der Weiterreise ins Mylin Valley in der Inneren Mongolei machte sich bereits am ersten Renntag bezahlt: Das Schweizer Team verzeichnete je einen fünften Rang durch Julie Zogg und Dario Caviezel. Noch besser gelang der Auftakt am zweiten Renntag, an dem sich Julie Zogg bis ins grosse Finale durchsetzte und schliesslich als Zweitplatzierte einen Podestplatz für die Schweiz holte.

Finalteilnahme für Flurina Baetschi

Flurina Baetschi, die am ersten Renntag mit einem 19. Platz die Finalläufe der Top-16 noch knapp verpasst hatte, qualifizierte sich am zweiten Renntag als zweitbeste Schweizerin für die Finals. Dort gelang ihr gegen die Italienerin Jasmin Coratti zwar ein technisch guter und schneller Lauf, sie musste sich aber in den letzten Toren um wenige Hundertstel geschlagen geben. Mit Rang 11 – dem zweitbesten Riesenslalom-Resultat ihrer noch jungen Karriere – zieht Flurina Baetschi eine positive Bilanz aus dem ersten Rennwochenende: «Am zweiten Renntag konnte ich zwei solide Qualiläufe zeigen. Auch mein Finalrun war sehr gut, einzig in der Fläche vor dem Ziel habe ich die Spuren nicht perfekt getroffen, was leider etwas Schwung wegnahm. Ich nehme aber sehr positive Gefühle von China mit und werde vor den zwei kommenden Rennen in Italien nochmals an mir arbeiten, denn es gibt noch Luft nach oben», so die Davoserin zu ihrem guten Ergebnis.

Ansprechende Resultate erzielte auch die Davoserin Xenia von Siebenthal, die dieses Jahr ihre erste volle Weltcupsaison bestreitet. Mit einem 27. und einem 23. Rang platzierte sie sich im Mittelfeld und holte erste Weltcuppunkte. Für sie und Flurina Baetschi geht die Reise nun weiter zu zwei Weltcups in Cortina ­d’Ampezzo und Carezza, während die beiden Davoser Europacup-Athleten Laila Baetschi und Nicola Meisser die Saison im deutschen Götschen und anschliessend im tschechischen Moninec starten. Am 20. Dezember folgt dann für das Schweizer Team mit dem Parallelslalom am Bolgen das grosse Highlight zu Hause.

Rennprogramm und Konzertzeiten sind unter www.snowboardweltcupdavos.ch zu finden.

Flurina Baetschi fuhr am ersten Weltcupwochenende der Saison auf den 11. Rang.
Flurina Baetschi fuhr am ersten Weltcupwochenende der Saison auf den 11. Rang.
FIS/Miha Matavz

Jasmine Flury steht wieder am Start

Für die Monsteiner Speed-Weltcupfahrerin Jasmine Flury geht am Wochenende ein fast zweijähriger Leidensweg zu Ende. Sie figuriert nämlich im Aufgebot von Swiss-Ski für die zwei Abfahrten und den Super G in St. Moritz und wird erstmals seit 22 Monaten wieder wettkampfmässig unterwegs sein. Vor ziemlich genau acht Jahren gewann Flury gleichenorts ihr erstes Weltcuprennen.

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