Nun sind die Davoser Aktivschwinger zu dritt
Kürzlich hat für die Aktivschwinger die neue Saison begonnen, und Teilverbandskranzer Christian Biäsch ist mit drei zweiten Plätzen ausgezeichnet in die Saison gestartet. Neu wird er an gewissen Festen nicht nur von Leo Guler, sondern auch von Ursin Camenisch begleitet, wodurch erstmals seit vielen Jahren wieder ein Davoser Trio auf Punktejagd geht.
Kürzlich hat für die Aktivschwinger die neue Saison begonnen, und Teilverbandskranzer Christian Biäsch ist mit drei zweiten Plätzen ausgezeichnet in die Saison gestartet. Neu wird er an gewissen Festen nicht nur von Leo Guler, sondern auch von Ursin Camenisch begleitet, wodurch erstmals seit vielen Jahren wieder ein Davoser Trio auf Punktejagd geht.
Speziellen Preis nach Hause genommen
In der vergangenen Schwingersaison musste Guler zwar hin und wieder Lehrgeld bezahlen, konnte jedoch stets mindestens einen Sieg oder einen gestellten Gang erreichen. Zudem reichte es auch für einen aussergewöhnlichen Preis: «Nach dem Schwingfest in Hundwil (AR), an dem ich einen der hinteren Plätze belegte, ging ich in den Gabentempel und fragte den Chef, was er noch so alles habe. Unter anderem zeigte er mir auch den offiziellen Schwingerbrunnen, der draussen stand. Da entschied ich mich, den als Preis zu nehmen.» Am Montag darauf seien sein Vater und er erneut nach Hundwil gefahren, um den Brunnen abzuholen. «Wir mussten ihn mit dem Kran aufladen, was kaum fünf Minuten ging. Danach fuhren wir nach Davos, und seither steht der Brunnen in der Islen auf unserem Grundstück.»
«Nun kenne ich schon alles»
Als er im letzten Jahr erstmals bei den Erwachsenen antrat, musste sich Guler erst einmal an die neue Umgebung gewöhnen. «Ich kannte eigentlich nur Christian Biäsch gut und musste mich erst einleben. In diesem Jahr funktioniert das alles besser. Nun kann ich Ursin bei der Eingewöhnung helfen, und wir können uns gegenseitig motivieren.»
Guler hat in diesem Jahr einen ziemlich gut gefüllten Schwingkalender. So wird er beispielsweise sowohl am Glarner-Bündner als auch am Bündner-Glarner Kantonalschwingfest am Start stehen. Und er wird als Aktiver auch am Thurgauer Kantonalfest sowie am Sertig Schwinget im Einsatz stehen. Bei den Junioren wird er unter anderem das Glarner sowie das Schaffhauser Kantonalfest bestreiten. Mit Freude blickt er auch dem Emmentalischen Schwingfest entgegen, bei dem er sowohl bei den Junioren als auch bei den Erwachsenen teilnehmen wird. «Das wird eine sehr spezielle Sache.»
Nun gegen grosse und schwere Gegner
Zweiter im Bunde der Davoser Nachwuchsschwinger, die bei den Aktiven Schwingfestluft schnuppern können, ist Ursin Camenisch, der ein Jahr jünger ist als Guler. Auch er ist zufrieden mit der Saisonvorbereitung, auch wenn er nicht sehr viele Trainingseinheiten absolvieren konnte. «Ich war bei den Trainings der Aktiven sowie jenen des Nordostschweizer Schwingerverbandes in Untervaz jeweils zugegen.»
Er musste schon früh feststellen, dass bei vielen Widersachern im Sägemehl ein anderer Wind weht als noch bei den Junioren. «Es hat viel mehr Gegner, die gross und schwer sind.» Für ihn geht es in erster Linie darum, weitere Erfahrungen sammeln zu können. Er hofft aber trotzdem auf den Gewinn einiger Zweige, «auch wenn ich in der ältesten Nachwuchs-Alterskategorie zum jüngeren Jahrgang gehöre». Camenisch findet allgemein die Atmosphäre an Schwingfesten cool: «Man ist zwar als Team vor Ort, muss im Sägemehl jedoch als Einzelkämpfer sein Bestes geben. Zudem kann man sich jeweils so richtig auspowern.»
Wir bitten um euer Verständnis, dass der Zugang zu den Kommentaren unseren Abonnenten vorbehalten ist. Registriere dich und erhalte Zugriff auf mehr Artikel oder erhalte unlimitierter Zugang zu allen Inhalten, indem du dich für eines unserer digitalen Abos entscheidest.
Bereits Abonnent? Dann schnell einloggen.