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Im «Winterwonderland» ums Seebecken

Letzte Woche pilgerten rund 800 000 feierwütige Freundinnen und Freunde der elektronischen Tanzmusik nach Zürich an die Streetparade. Und mittendrin war, wie auch schon in den Jahren zuvor, ein Love Mobile des Vereins «Davos Nightlife».

Davoser
Zeitung
16.08.25 - 07:00 Uhr
Ereignisse
Sie lassen sich Jahr für Jahr wieder etwas einfallen. Die Mädels und Jungs von «Davos Nightlife».
Sie lassen sich Jahr für Jahr wieder etwas einfallen. Die Mädels und Jungs von «Davos Nightlife».
zVg
Zugegeben die Schneefallgrenze lag am letzten Wochenende nicht gerade auf der Höhe des Zürcher Seebeckens. Doch zauberten die Mitglieder und zahlreiche helfende Hände trotzdem ein «Winterwonderland» herbei. «Es ist jedes Jahr wieder eine grossartige Erfahrung. Das Gefühl, wenn die ganze Planung endlich umgesetzt ist, man vor dem fertigen Love Mobile steht und dann losrollt, ist unbeschreiblich», erklärt Robin Hassler, der die Projektleitung innehat. Bereits zum dritten Mal war der Verein mit einem Wagen an der schönsten und schrillsten Demonstration der Welt vertreten. Und ja, die Streetparade gilt per Definition als Demo für Liebe, Friede, Freiheit, Grosszügigkeit und Toleranz. Ein Zeichen, dass die Davoserinnen und Davoser eine Arbeit leisten, die gar von der Organisierenden der Streetparade gewürdigt wird, ist, dass die Startnummer von Jahr zu Jahr kleiner wurde. So war das «Winterwonderland» in diesem Jahr der achte Wagen von 29.

Nach der Parade ist vor der Parade

«Wir sind überglücklich, dass das Projekt mittlerweile so viel Anklang findet. Sei dies bei unseren zahlreichen Sponsoren, aber auch bei unseren Gästen», meint Hassler. Denn ohne Publikum vor allem aber ohne Gönner und Sponsoren sei ein Love Mobile nicht zu stemmen. Rund 40 000 Franken kostet alles in allem. «Natürlich arbeiten wir alle ehrenamtlich. Die Kosten kommen unter anderem von der Technik und der Sicherheit», so Hassler. Bisher konnte das Ziel – die schwarze Null – jeweils erreicht werden. Auch dank dem Davoser Gewerbe wie Hassler betont.

«Nun beginnt für uns schon bald die Planung für nächstes Jahr. Und mit dieser die Suche nach Sponsoren. Wir hoffen, dass uns die Bisherigen treu bleiben, aber wir vielleicht mittlerweile auch Neue vom Projekt überzeugen können», erklärt der Projektleiter.

Es gibt definitiv langweiligere Orte, um aufzulegen.
Es gibt definitiv langweiligere Orte, um aufzulegen.
zVg
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