Feierlicher Empfang für die höchste Bündnerin
Mit einer festlichen Feier, politischen Spitzen und viel Applaus wurde Valérie Favre Accola am Samstag als neue Standespräsidentin des Kantons Graubünden auf dem Arkadenplatz empfangen. Die SVP-Politikerin übernimmt nun für ein Jahr das höchste Amt im Parlament.
Mit einer festlichen Feier, politischen Spitzen und viel Applaus wurde Valérie Favre Accola am Samstag als neue Standespräsidentin des Kantons Graubünden auf dem Arkadenplatz empfangen. Die SVP-Politikerin übernimmt nun für ein Jahr das höchste Amt im Parlament.
Ein Tag der Gratulationen und der Begegnungen
Nach dem Umzug und vielen Gratulationen folgte ein Apéro riche mit regionalen Spezialitäten und Spendwein. Es wurde auf die neue Standespräsidentin angestossen, gelacht, diskutiert, gratuliert. Zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter des politischen Lebens sowie viele Bürgerinnen und Bürger nutzten die Gelegenheit zum Austausch. Die Veranstaltung war nicht nur formeller Empfang, sondern auch Fest der Gemeinschaft.
In seiner Festansprache fand Landammann Philipp Wilhelm dann ernste, aber auch pointierte Worte. Die Übernahme des Präsidiums durch Favre Accola nannte er einen historischen Schritt: «Mit der Übergabe des Standespräsidiums von Silvia Hoffmann an Valérie Favre Accola haben dieses Amt zum ersten Mal in der Geschichte Graubündens zwei Frauen nacheinander inne. Das ist historisch.»
Politische Erfahrung trifft Bürgernähe
Mit 108 von 119 Stimmen war Valérie Favre Accola am 27. August zur neuen Standespräsidentin gewählt worden – ein klares Votum. Die Politikerin ist seit 2018 Mitglied des Grossen Rats, wo sie sich schnell als sachlich, lösungsorientiert und kantonsverbunden profilierte. Als Präsidentin der Kommission für Bildung und Kultur setzte sie sich für starke Schulen und den Erhalt kultureller Identität ein. 2024 amtierte sie als Standesvizepräsidentin und war damit bereits in die Leitung der Ratsgeschäfte eingebunden.
Die SVP bezeichnete sie in ihrer Mitteilung als «starke, kompetente und bürgernahe Persönlichkeit», welche sich «durch klare Haltung und tiefe Verbundenheit mit dem Kanton» auszeichne.
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