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«Keine Ausreden – machen!»

Individuelle Passwörter und Sicherheits-Updates werden oft vernachlässigt. Daher lancieren das Bundesamt für Cybersicherheit (BACS), die Schweizerische Kriminalprävention (SKP) und die kantonalen und städtischen Polizeikorps sowie die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB), die Post und der Schweizerische Versicherungsverband (SVV) einen weiteren Teil der Kampagne «S-U-P-E-R.ch».

Davoser
Zeitung
01.05.25 - 12:00 Uhr
Leben & Freizeit
Das Netz steckt voller Gefahren. Nachlässigkeit fördert diese.
Das Netz steckt voller Gefahren. Nachlässigkeit fördert diese.
SO (Livia Mauerhofer)
Viele Menschen empfinden Cyber­sicherheit als mühsam und kompliziert. Schnell sind Ausreden gefunden, um die eigene Nachlässigkeit zu rechtfertigen. Es werden einfache Passwörter eingesetzt, und auch oft wird dasselbe Passwort für mehrere Dienste genutzt. Auch Sicherheits-Updates werden aufgeschoben, weil in dem Moment gerade keine Zeit dafür ist. Doch mit jeder Nachlässigkeit erhöht sich das Risiko erheblich, Opfer eines Cyberangriffs zu werden. Es ist deshalb sehr wichtig, sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen. Denn der Faktor Mensch ist oft der wichtigste Schutzschild, wenn es darum geht, Cyberangriffe abzuwenden und Cyberrisiken zu minimieren. Aus diesem Grund gibt es die ­nationale Sensibilisierungskampagne: «Keine Ausreden – machen!».

Unvorsichtigen Verhaltensweisen

Die Kampagne soll das Bewusstsein für die Wichtigkeit von Cybersicherheit stärken und die aktive Auseinandersetzung mit unvorsichtigen Verhaltensweisen fördern. Um möglichst alle Bevölkerungsgruppen zu erreichen, werden konkrete und praxisnahe Beispiele verwendet, die zeigen, dass Cybersicherheitsrisiken alle betreffen können. Auf der Kampagnenseite «S-U-P-E-R.ch» werden verschiedene Informationen rund um das Thema Cybersicherheit veröffentlicht – sowohl für Privatpersonen als auch für Unternehmen. Zudem wird auf der Webseite ein Wettbewerb zum Thema «Ausreden» durchgeführt. Videos zeigen häufige Ausreden und sollen die Zielgruppen dazu anregen, ihr eigenes Verhalten im Internet zu hinterfragen und vorsichtiger zu sein.

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