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«Khur Pride» geht in die zweite Runde

Am Samstag findet wieder die «Khur Pride» statt und die Churer Strassen werden erneut in viele Farben getaucht, die für Toleranz und Akzeptanz stehen. 

Südostschweiz
28.05.24 - 13:45 Uhr
Graubünden
Viele feiernde Menschen: Schon vor zwei Jahren zeigte sich die Churer Innenstadt bunt. Die Teilnehmenden feierten gemeinsam ihre unterschiedlichen Identitäten bei der ersten «Khur Pride.»
Viele feiernde Menschen: Schon vor zwei Jahren zeigte sich die Churer Innenstadt bunt. Die Teilnehmenden feierten gemeinsam ihre unterschiedlichen Identitäten bei der ersten «Khur Pride.»
Bild Livia Mauerhofer

In ein paar Tagen ist es wieder so weit: Die «Khur Pride» findet am 1. Juni zum zweiten Mal statt. Das heisst es in einer Medienmitteilung der Khur-Pride-Organisation. Zwei Jahre ist es nun schon her, dass sich die Churer Innenstadt bunt zeigte. 

Doch geht es nur um die Farbenpracht oder steckt da noch mehr dahinter? «Die ‹Khur Pride› ist ein enorm wichtiger Anlass für die queere Community in Graubünden», wie es weiter heisst. Durch die «Pride» schaffe sich die Community Gehör im Kanton und lasse sich feiern. Sie sei ein essenzieller Bestandteil des Kantons, der leider bisher nicht genügend Aufmerksamkeit erhalten habe. 

So wird bei «Khur Pride» gefeiert

Am 1. Juni geht es am Bahnhofplatz in Chur um 13 Uhr los. Nach der Begrüssung mit einer Alphornfanfare ziehen die Teilnehmenden mit lauten Parolen durch die Strassen und gründen symbolisch «Queerbünden.» Ziel des Zugs ist dann schliesslich der Stadtgarten, wo ein «buntes» Programm mit Dragperformances, Reden und Musik bis 22 Uhr auf die Teilnehmenden wartet. Im «Cuadro22» geht es dann bis 3 Uhr morgens weiter. (red)

Hier geht es zu einem weiteren Artikel: 

Helfende Hände werden noch gesucht
Die «Khur Pride» wird gemäss Mitteilung von einem kleinen Verein mit begrenzten finanziellen Mitteln organisiert. Aus diesem Grund sei der Verein auf Spenden und Unterstützung angewiesen. Wer gern am 1. Juni unterstützen möchte, könne das hier tun. 

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