×

«Wow, das ist so schön, ich stirb!»

Eine Herbstwanderung der speziellen Art erlebte letzte Woche die Klasse 5a aus dem Platz: Gemeinsam mit einigen Eltern und Lehrer Andrea Nold bestiegen sie den höchsten Davoser, das Flüela Schwarzhorn, zum Sonnenaufgang. In Tagebuch-Einträgen schrieben die Schülerinnen und Schüler ihre Erlebnisse nieder.

Davoser
Zeitung
30.09.25 - 12:00 Uhr
Ereignisse
Die Klasse 5a mit Lehrer Andrea Nold stolz auf dem Gipfel des Flüela Schwarzhorns.
Die Klasse 5a mit Lehrer Andrea Nold stolz auf dem Gipfel des Flüela Schwarzhorns.
zVg
«Wir, die Klasse 5a, waren am Donnerstag auf dem Flüela Schwarzhorn. Wir sind sehr früh aufgestanden. Um 3 Uhr 30 sind wir in einer Autokolonne den Pass hochgefahren. Nachher sind wir mit Stirnlampen unter dem Sternenhimmel losgelaufen. Es war sehr steinig, aber schön. Dann waren wir schon oben. Es gab Zopf, Marmelade und Ovomaltine. Nachher war die Sonne auch schon da, es war einfach nur bombastisch.  Nach dem Essen gab es noch Kuchen, denn meine Mama hatte Geburtstag und Herr Nold war das 80. Mal oben. Wir haben uns die Bäuche vollgestopft und die schöne Stimmung genossen. Danach sind wir wieder runtergelaufen. Es ist sehr empfehlenswert.»

Lilli

«Vergangenen Donnerstag war die 5a aus Davos Platz auf dem Flüela Schwarzhorn den Sonnenaufgang schauen. Alle mussten früh aufstehen und sind bis zum Parkplatz gefahren. Dort sind sie alle losgelaufen. Nach einem langen Marsch im Stockdunkeln wurde es langsam hell. Nachdem sie oben angekommen waren, gab es leckeres Frühstück. Nach dem Frühstück ­spielten alle Kinder. Danach machten wir einige ­Klassenfotos. Später ging es dann schon zum Abstieg. Alle waren müde, aber auch glücklich. Meine Highlights waren der Sonnenaufgang und die tolle Aussicht.»

Jela

Diese Mädchengruppe baute ihren eigenen Steinmann.
Diese Mädchengruppe baute ihren eigenen Steinmann.
zVg

«Meine Klasse und ich waren auf dem Flüela Schwarzhorn. Wir liefen um 4 Uhr morgens los. Das Flüela Schwarzhorn ist 3147 m ü. M. Meine Freundin Mara und ich sahen zwei Hunde. Wir sangen Happy Birthday und viel Glück zum Geburtstag für die Mutter von Lilli, meiner Freundin aus dem Kindergarten, und es gab nachher noch Brownies. Ich fuhr danach mit meinem Lehrer ins Falclas (Kinder-Kaffee im Dorf). Mein Vater (Walter von Ballmoos) zeigte mir, wo er schon überall war. Mein grösstes Highlight war aber, als Mara den Sonnenaufgang gesehen hat. Ihr Gesichtsausdruck war so lustig, weil ihr Mund so weit offen war, dass er fast zum Boden fiel, und ihre Augen bald aus dem Kopf fielen. Ihre letzten Worte, die sie noch sagte, waren: «Wow, das ist so schön, ich stirb!»

Lucy

Natürlich wurde der Sonnenaufgang ausgiebig fotografiert.
Natürlich wurde der Sonnenaufgang ausgiebig fotografiert.
zVg

«In der schwarzen Nacht liefen wir am Morgen um 4 Uhr auf das Flüela Schwarzhorn, das genau 3147 Meter über Meer hoch ist. Es war bitterkalt. Ich musste mich zwingen, das Schwarzhorn hochzulaufen, aber ich schaffte es mit viel Kraft. Wir liefen Stück für Stück das Schwarzhorn hoch. Als Erstes auf dem Gipfel habe ich mich ins Gipfelbuch eingeschrieben. Nachher zeigte Herr Nold uns das Frühstück. Es gab auf dem Gipfel leider keine Gipfeli, aber es gab lecker Zopf mit Ovo-Crunch und Käse. Aber eigentlich hätte ich schon eine leckere Schwarzwäldertorte erwartet, weil wir auf dem Schwarzhorn waren. Herr Nold brachte sogar einen Kuchen und Brownies mit, weil jemand Geburtstag hatte, und zwar die Mutter von Lilli. Nachher liefen wir wieder nach unten. Ich rutschte sehr viele Mal aus, einmal fiel ich sogar hin. Ich empfehle Ihnen, liebe Leser und Leserinnen, dass Sie auch einmal nach oben auf das schöne Schwarzhorn gehen. Es war sehr schön und farbenfroh, ich hätte mir das Schwarzhorn schwärzer vorgestellt.»

Nils

Herrliche Sonnenaufgangs-Stimmung, gesehen vom Flüela Schwarzhorn in Richtung Bernina.
Herrliche Sonnenaufgangs-Stimmung, gesehen vom Flüela Schwarzhorn in Richtung Bernina.
zVg

«Wir mussten sehr früh aufstehen, halb in der Nacht, halb am Morgen. Ganz am Anfang des Morgens ­klingelte mein Wecker. Danach holten mich Lilli und ihre Mutter ab. Ich war noch sehr, sehr müde und schlapp. Wir sind das Schwarzhorn hoch gewandert, alle hatten Stirnlampen an. Als wir schon ganz oben waren, war das Erste, das ich gedacht habe: Mann, ist das ein krasser Ausblick. Der Sonnenaufgang war eine der schönsten Sachen, die ich je gesehen ­habe. Gleich danach gab es Frühstück. Es gab Zopf, Konfitüre, Ovo und noch ganz viel Anderes. Mein persönliches Highlight war ganz klar der Sonnen­aufgang. Wir haben natürlich auch viele schöne Bilder gemacht, denn unser Motto war «# nofilter». Den ­Filter brauchte man gar nicht, denn es war auch ­ohne schön. Das war wirklich eine schöne und coole Reise.»

Mara

Maria mit ihrem Vater vor einem Steinmännchen.
Maria mit ihrem Vater vor einem Steinmännchen.
zVg
Kommentieren
Wir bitten um euer Verständnis, dass der Zugang zu den Kommentaren unseren Abonnenten vorbehalten ist. Registriere dich und erhalte Zugriff auf mehr Artikel oder erhalte unlimitierter Zugang zu allen Inhalten, indem du dich für eines unserer digitalen Abos entscheidest.
Könnte euch auch interessieren
Mehr zu Ereignisse MEHR