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Aufs Eis für einen guten Zweck

Was normalerweise ein gemütlicher Plausch auf dem Eis ist, hatte am vergangenen Samstag auf dem Eistraum eine klare Botschaft: Beim ersten Davoser Pond-Hockey-Turnier stand nicht der Sieg, sondern der Erhalt ­natürlicher Eisflächen im Mittelpunkt.

Davoser
Zeitung
21.12.25 - 07:00 Uhr
Eishockey
Auch wenn auf Kunsteis gespielt wurde, gab eben genau dies dem Anliegen der internationalen Bewegung «Save Pond Hockey» eine gewisse Symbolik. Denn diese Organisation macht seit Jahren darauf aufmerksam, dass zugefrorene Seen und Weiher durch den Klimawandel immer seltener werden. Pond Hockey, einst spontanes ­Jugendspiel auf Natureis, ist dadurch zunehmend bedroht. Mit Turnieren rund um den Globus sammelt «Save Pond Hockey» Geld für Klima- und Naturschutzprojekte – in Davos konkret für den Gletscherschutz.

Auf dem Eis ging es sportlich durchaus zur Sache. Das Niveau war hoch, nicht zuletzt, weil mit ehemaligen Spitzen-Eishockeyspielern wie Marc Wieser prominente ­Namen mitspielten. Trotzdem blieb der sportliche Ehrgeiz stets dem Spass untergeordnet – ganz im Sinne der Organisatoren.

Diese zeigten sich am Ende rundum zu­frieden. Insgesamt konnten 2856 Franken gesammelt werden. Geld, das direkt in Projekte fliesst, die den Fortbestand natür­licher Eisflächen sichern sollen. Entsprechend klar ist das Fazit: Das erste Davoser Pond-Hockey-Turnier war nicht nur sportlich ein Erfolg, sondern auch ein starkes Zeichen. Eine Fortsetzung im nächsten Jahr ist bereits fest eingeplant.

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