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Strela Copa: Nachtaufstieg auf den Strelapass

40 Teilnehmende starteten am Dienstagabend beim Ende der Bobbahnstrasse zum Vertical-Aufstieg auf den Strelapass. Die dritte Austragung des Skitourenrennens Strela Copa führte über 4,7 Kilo­meter und 740 Höhenmeter hinauf zum Pass.

Davoser
Zeitung
14.03.26 - 12:00 Uhr
Ereignisse
Beim Strela Copa galt es insgesamt 4,7 Kilometer und 740 Höhenmeter zu bewältigen. Die Strecke führte im unteren Abshcnitt auch dieses Jahr wieder  im Zickzack durch den Wald. Aufstiege durch den Wald sind bei SkiMo-Vertical- Rennen selten. Diese Passage entwickelte sich zu einem besonderen Element und wurde von den Athleten sehr geschätzt. Gelobt wurden auch die vielseitige Streckenführung sowie die gute Präparation der Strecke durch die Helfenden und die Bergbahnen der Schatzalp.

Hohes Niveau

Sportlich wurde ein hohes Niveau geboten. Marco Wildhaber gewann das Rennen in 37:48 Minuten vor Philipp Friess (38:59). Dahinter klaffte bereits eine Lücke von über vier Minuten auf Rang drei zu Matthias König (43:19). Trotz der um rund 700 Meter verlängerten Strecke lag die Siegerzeit nur etwa zwei Minuten über jener des Vorjahres – eine beachtliche Leistung.

Auch bei den Frauen wurde stark gelaufen. Martina Senn gewann in 46:22 Minuten. Mit dieser Zeit wäre sie bei den Herren auf Rang sieben gelandet, was das hohe Niveau ihres Laufs unterstreicht. Die zweitplatzierte Julia Glaus folgte mit rund fünf Minuten Rückstand.

Plausch-Kategorie

Neben der Rennkategorie «Need for Speed» gab es auch wieder die Kategorie «Chill the Hill» für weniger ambitionierte Teilnehmende. Hier lagen die Zeiten zwischen einer guten Stunde und eineinhalb Stunden. In dieser Kategorie trafen sich vor allem jene, die aus Freude am Aufstieg und dem Spass an einem besonderen Event dabei waren. Einige der Teilnehmenden absolvierten die Strecke sogar mit dem Split-board.

Eine Spezialwertung gab es zudem für den schwersten Ski – zwei Teilnehmer teilten sich hier mit exakt 3030 Gramm pro Ski den ersten Platz.

Treffpunkt der Szene

Im Ziel beim Strelapass gab es für die Ankommenden zunächst einen wärmenden Ingwertee, welcher den Teilnehmden als Willkommensdrink direkt im Zielbereich überreicht wurde. Anschliessend trafen sich die Teilnehmenden im Restaurant Strelapass, wo Suppe serviert und die Preisverleihung durchgeführt wurde. Die Stimmung sei ausgezeichnet gewesen, berichtet Organisator Daniel Bühlmann, der mit dem Ablauf des Abends sehr zufrieden war. Das Teilnehmerfeld kam zum Teil von weit her. Neben Sportlern aus der Region wurde an den Tischen Italienisch und Französisch gesprochen.

Der Anlass wurde von zahlreichen freiwilligen Helfern ermöglicht, etwa am Start, bei Streckenposten oder der Zeitmessung. Unterstützt wurde das Rennen zudem von der Schatzalp sowie vom Ausrüster Odlo als Sponsor.

Für Bühlmann bleibt die Strela Copa ein wichtiger Treffpunkt der regionalen Szene. Einziger kleiner Wermutstropfen war, dass kein Junior am Start stand. Der einzige Nachwuchsläufer, der sich ursprünglich angemeldet hatte, konnte am Verschiebetermin nicht teilnehmen. Für das kommende Jahr möchte Bühlmann deshalb gezielt den Nachwuchs ansprechen und eine separate, kürzere Strecke für Junioren anbieten.

Ursprünglich war die Strela Copa früher im Februar geplant, musste jedoch wegen der Wetter- und Lawinensituation verschoben werden. Einige der angemeldeten Teilnehmenden konnten den neuen Termin deshalb nicht mehr wahrnehmen. Im kommenden Jahr soll das Rennen wieder Anfang bis Mitte Februar stattfinden.

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