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Im Reich der Schweinswürstchen

Am vergangenen Wochenende startete die Unterhaltungsbühne Unterschnitt in der Mehrzweckhalle Glaris ihre diesjährigen Theaterabende. Aufgeführt wird heuer «Sag niemals nie», ein Lustspiel in drei Akten von Achim Pöschl.

Pascal
Spalinger
30.04.25 - 12:00 Uhr
Kultur
Das Stück ist wieder wie zugeschnitten auf die Charaktere der UHB Unterschnitt, und die Schauspielerinnen und Schauspieler sorgten mit ihrer Gestik, Mimik und jeder Menge träfer Sprüche für Lachsalven im Publikum und damit natürlich für beste Laune.

Kurz zum Inhalt: Die verfeindeten Ortschaften Ober- und Unterlaret, vor allem deren Gemeindepräsidenten Willi Dachser und Therese Fischer, streiten sich seit Jahren darum, wem der angrenzende See gehört. Denn dieser soll zum Unesco-Welterbe ernannt werden. Das Wirtepaar – das es satt hat, statt eines feinen Essens immer nur Schweinswürstchen kochen zu müssen – setzt das Gerücht in die Welt, der Filmproduzent von James Bond wohne bei ihnen und suche noch Schauspielerinnen respektive Schauspieler für seine neue Produktion. Dies und die Tatsache, dass auch noch ein neuer Pfarrer seinen Dienst in der Region antreten soll, sorgt für reichlich Verwirrung und allerlei Turbulenzen – während denen sogar der Pfarrer unter die Räder kommt.

Wie es Ober- und Unterlaret schaffen, drohendes Unheil – der See soll nämlich plötzlich nicht Unesco-Welterbe, sondern ein Atommüll-Endlager werden – gemeinsam abzuwehren, und wie der Wirt zum «Schweinswürstchen-Gott» aufsteigt, kann man an den nächsten zwei Samstagen nochmals miter­leben. Mehr sei an dieser Stelle aber nicht verraten.

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