Der «teuerste Unfall aller Zeiten» begann in Graubünden
Einen Schaden von 1,7 Millionen Franken soll ein Unfall mit vier Sportboliden kosten. Losgefahren sind die Unfallbeteiligten, die allesamt unverletzt geblieben sind, in Graubünden.
Einen Schaden von 1,7 Millionen Franken soll ein Unfall mit vier Sportboliden kosten. Losgefahren sind die Unfallbeteiligten, die allesamt unverletzt geblieben sind, in Graubünden.
Bei einer Massenkarambolage im österreichischen Pfunds waren ein Bentley Continental GTC, ein Ferrari La Ferrari, ein Ferrari 812 Superfast und ein McLaren Elva involviert. Dabei wurden laut einem Bericht auf «blick.ch» mehrere Luxuswagen teils schwer beschädigt. Das Portal «Luxury Launches» mutmasst, dass es der «teuerste Unfall aller Zeiten» gewesen sein könnte, schreibt «t-online».
Von Samnaun Richtung Tirol
Gestartet waren die Fahrer in Samnaun. Laut dem Bericht soll der Fahrer des Ferrari 812 Superfast von der Sonne geblendet worden sein und den Unfall auf einer Bergstrasse verursacht haben, indem er in den vor ihm fahrenden Ferrari La Ferrari krachte. Der unfallverursachende Wagen kostet rund eine halbe Million Franken, der involvierte Ferrari etwa vier Millionen Franken. Von diesem Modell gibt es weltweit lediglich 499 Exemplare.
1,7 Millionen Franken
Doch die Unfallgeschichte geht weiter. Der Ferrari La Ferrari wurde in den 1,7 Millionen teuren McLaren Elva geschoben. Und der 200'000 Franken teure Bentley zuhinterst in der Kolonne fuhr auf den Ferrari auf. Kostenpunkt aller vier Fahrzeuge: Sieben Millionen Franken. Der Schaden des Unfalls beläuft sich laut verschiedenen Medienberichten auf 1,7 Millionen Franken.
Das Gute: Beim Unfall wurde niemand verletzt. Aber die Unfallverursacher, die zwischen 40 und 52 Jahre alt sind, müssen aufgrund des Unfalls mit erheblichen Kosten rechnen.
Die Bündner Polizeiarbeit in Bildern 2024
User machte Unfall publik
Der Unfall ereignete sich am Sonntag vor zwei Wochen. Die Beteiligten hätten darum gebeten, dass die Polizei nicht öffentlich über den Vorfall berichtet. Diese kam der Bitte nach. Dennoch berichtete unter anderem der «Münchner Merkur» über den Unfall. Auch, weil ein User bei der Social-Media-Plattform Reddit ein Foto der Karambolage veröffentlichte. Die Tiroler Polizei hat den Unfall inzwischen bestätigt.
Philipp Wyss ist Wirtschaftsredaktor der gemeinsamen Redaktion der Zeitung «Südostschweiz» und der Internetseite «suedostschweiz.ch». Mehr Infos
SO-Reporter
Euer Foto auf unserem Portal
Habt Ihr etwas gesehen oder gehört? Als Leserreporter könnt Ihr uns Bilder, Videos oder Inputs ganz einfach per WhatsApp an die Nummer 079 431 96 03 senden.
Wir bitten um euer Verständnis, dass der Zugang zu den Kommentaren unseren Abonnenten vorbehalten ist. Registriere dich und erhalte Zugriff auf mehr Artikel oder erhalte unlimitierter Zugang zu allen Inhalten, indem du dich für eines unserer digitalen Abos entscheidest.
Bereits Abonnent? Dann schnell einloggen.