Sammlung Ulmberg nun im Bündner Kunstmuseum
Nach dem negativen Entscheid zum Erweiterungsbau des Kirchner Museums durch die Stimmbevölkerung haben sich neue Perspektiven für das Bündner Kunstmuseum in Chur ergeben. Im Austausch mit dem Sammler wurde vereinbart, dass 73 Werke namhafter Künstlerinnen und Künstler dem Bündner Kunstmuseum als Dauerleihgabe zur Verfügung gestellt werden.
Nach dem negativen Entscheid zum Erweiterungsbau des Kirchner Museums durch die Stimmbevölkerung haben sich neue Perspektiven für das Bündner Kunstmuseum in Chur ergeben. Im Austausch mit dem Sammler wurde vereinbart, dass 73 Werke namhafter Künstlerinnen und Künstler dem Bündner Kunstmuseum als Dauerleihgabe zur Verfügung gestellt werden.
«Wir freuen uns über die kulturelle Bereicherung»
Die aussergewöhnliche Dauerleihgabe stärkt die nationale und internationale Ausstrahlung des Bündner Kunstmuseums und ist ein bedeutender Gewinn für die Bündner Kunst- und Kulturlandschaft. «Wir freuen uns über diese ausserordentliche kulturelle Bereicherung und danken Uwe Holy herzlich für das grosse Vertrauen in den Kanton Graubünden und in das Bündner Kunstmuseum», erklärt Regierungsrat Jon Domenic Parolini.
Neben der Dauerleihgabe durfte der Kanton Graubünden beziehungsweise das Bündner Kunstmuseum eine bedeutende Schenkung aus der Sammlung Ulmberg entgegennehmen. Es handelt sich um das Gemälde Alphütten und Tinzenhorn, ein Ölgemälde des Künstlers Ernst Ludwig Kirchner (1880–1938). Ab Ende 2026 wird dieses Werk die bestehende Kunstsammlung des Museums bereichern.
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