Stimmungsvoller Festivalauftakt
Mit viel Prominenz aus lokaler Politik und Wirtschaft ist vergangenes Wochenende das 18. Songbird Festival Davos im Hotel Alpengold gestartet. Das dreiwöchige Popmusik-Festival, das ganz bewusst Schweizer Talente fördert und in diversen Lokalitäten in Davos stattfindet, begeisterte mit Konzerten von Baba Shrimps und Nubya. Im Fokus stand aber einer der Newcomer, wie man sie an jedem Songbird-Konzertabend entdecken kann: Dom Sweden.
Mit viel Prominenz aus lokaler Politik und Wirtschaft ist vergangenes Wochenende das 18. Songbird Festival Davos im Hotel Alpengold gestartet. Das dreiwöchige Popmusik-Festival, das ganz bewusst Schweizer Talente fördert und in diversen Lokalitäten in Davos stattfindet, begeisterte mit Konzerten von Baba Shrimps und Nubya. Im Fokus stand aber einer der Newcomer, wie man sie an jedem Songbird-Konzertabend entdecken kann: Dom Sweden.
Eine ähnliche Situation wie Baba Shrimps am Eröffnungskonzert kreierte Dominic Wetzel alias Dom Sweden tags darauf, als er vor der Basler Soul-Ikone Nubya seine eingängigen Mundart-Pop-Melodien zum Besten gab. Bei ihm hörte das Publikum, welches auch er mitten im Saal um sich scharte, aber nicht nur berührt zu, sondern tanzte wild und schwenkte die verteilten Hawaii-Blumenketten im Rhythmus. «Das sind die neuen Hecht», prophezeite Michel Pernet begeistert. Er ist dafür bekannt, dass er neue Talente entdeckt und sie nach Davos holt, bevor sie den Durchbruch schaffen. Beispiele hierfür sind James Gruntz, Bastian Baker und Black Sea Dahu. Und auch von Dom Sweden ist er überzeugt: «Ich kenne wenige Schweizer Künstler, die auf eine so positive Art so mächtig Stimmung machen können. Vergesst die Stubete Gäng.»
Kommendes Wochenende mit Marius Baer, Ilira und Bastian Baker
Kein Talent mehr, aber ein hierzulande noch nahezu unbekannter Star ist Ilira. Die 31-jährige Brienzerin mit Vier-Oktaven-Stimme kennt man etwa vom Welthit «Fading» des deutschen Star-DJs «Alle Farben», ein Song, der bislang fast 60 Millionen Views auf Youtube generiert hat. Nun startet die Schweiz-Albanerin so richtig mit ihrer Solo-Karriere durch und spielt am kommenden Samstag im Hugos eines ihrer ersten akustischen Konzerte überhaupt. Zusammen mit dem 22-jährigen Bieler Shootingstar Naveni. «Ich bin sonst zurückhaltend mit Superlativen», sagt Songbird-Festival-Direktor Michel Pernet. «Aber Ilira ist für mich ein kommender Weltstar. Mit einer Stimme wie Lana del Rey, einfach besser.» Sowieso sei für ihn das kommende Konzertwochenende ein spezielles, mit Marius Bear am Freitag, Ilira am Samstag und Bastian Baker am Sonntag auf der Jatzhütte. «Für mich ist tatsächlich kommendes Weekend schon Weihnachten.» Er müsse aber auch schon vorfeiern, da Pat Burgener am Abschlusskonzert wohl dann den Weihnachtsbaum abfackeln werde. Bei Snowboard-Pro’s wisse man nie.
Das weitere Programm, Informationen und Tickets: www.songbirdfestival.ch
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