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Den Aufbau unterstützen

Jetzt, wo die Pflanzen sich grösstenteils noch im Aufbau befinden, ist eine gute Zeit, um sie mit Nährstoffen zu versorgen. Das kann mittels einer Gabe Kompost erfolgen. Er sollte gut zu Erde zersetzt sein, sodass keine halbverrotteten Pflanzenreste mehr die Gefahr bergen, pilzliche Erreger oder noch keim­fähige Unkrautsamen in die Beete einzubringen.

Davoser
Zeitung
29.05.25 - 17:00 Uhr
Klima & Natur
Auch Dünger will überlegt eingesetzt werden. Zuviel schadet.
Auch Dünger will überlegt eingesetzt werden. Zuviel schadet.
zVg
Wir verwenden hier eine Mischung aus gelagertem Pferdemist, Sand und Kompost und düngen unsere Beete je nach Bedarf alle zwei bis drei Jahre. Starkzehrer etwas mehr, Schwach- und Mittelzehrer entsprechend weniger. Diese Mulchmischung verteilen wir zwischen den Einzelpflanzen und arbeiten sie nach Möglichkeit etwas ein.

Bei Verwendung von mineralischen Düngern besteht leicht die Gefahr einer Überdüngung oder Auswaschung in die Natur, was selbstverständlich zu vermeiden ist. Bei Mineral-Düngern ist die Kenntnis des Nährstoffbedarfs (und der Nährstoffhaltekraft des Bodens) essentieller als bei Verwendung von organischen Düngern. Mineraldünger bietet den Pflanzen schneller für sie verfügbare Nährstoffe als organische Dünger, die erst durch das Bodenleben umgesetzt («aktiviert») werden müssen. Das kann je nach Beschaffenheit (Korngrösse) des Düngers drei bis zwölf Wochen benötigen. Zum Beispiel wirkt Hornmehl (fein zermahlen) schneller als grobe Hornspäne, mit denen eher eine längerfristige Düngung möglich ist.

Alpinum-Team (www.alpinum.ch)

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