«Creators» begeisterten auf Bolgen
Nach einem rasanten Rennen voller Spannung konnte schliesslich «Freddisson» die Trophäe in die Höhe stemmen. Der Red Bull Bob Cup wurde vom Schweizer Influencer Adrian «Aditotoro» Vogt initiiert. 16 eingeladene «Creators» aus der Schweiz sowie aus Deutschland und Österreich sorgten auf der Strecke für gehöriges Spektakel. Die Strecke, bestehend aus zwei unterschiedlichen Linien, wurde in den Tagen davor von Mitarbeitern der Bergbahnen Davos Klosters in aufwendiger Arbeit extra gebaut und mit einem Tunnel, engen Kurven und einem Zielsprung versehen. Nach dem Start mussten sich die Teilnehmenden für eine der beiden Routen entscheiden.
Erlebnis für Teilnehmende und Zuschauende
Nicht alle brachten ihre Läufe sauber ins Ziel, denn das Fahren auf den Kinderbobs erwies sich trotz vorheriger Trainings als tückisch. Zudem hatte die eine Teilnehmerin oder der andere Teilnehmer Mühe mit der doch beachtlichen Geschwindigkeit sowie dem tückischen Zielsprung. Trotzdem hatten alle ihren Spass: Die «Creators» während ihrer Einsätze und das Publikum, das bestens unterhalten wurde. Immerhin fanden mehrere Hundert Zuschauerinnen und Zuschauer den Weg in die Bolgen-Arena, verfolgten das Geschehen hautnah und liessen sich zusammen mit ihren Idolen ablichten.
Riesiger Werbeeffekt
Der Red Bull Bob Run konnte auch online verfolgt werden, und die Influencer posteten immer wieder Geschichten in den Sozialen Medien. Denn nicht nur «Aditotoro», sondern auch alle anderen «Creators» erreichen auf ihren verschiedenen Kanälen Hunderttausende Fans – ein gewaltiger Werbeeffekt, wenn etwas nach dem Gusto der Influencer verläuft.
Davon profitiert natürlich auch die Destination Davos Klosters, wie Marlies Seifert, Kommunikationsverantwortliche der DDK, auf Anfrage erklärt. Von Red Bull organisierte Veranstaltungen seien stets sehr hochwertig sowie ausgesprochen professionell geplant und umgesetzt. Daher müsse man betreffend Zusammenarbeit nicht lange überlegen, wenn der Event aus Sicht der Destination in die Region passe. Bereits frühere Anlässe – etwa «Red Bull Sledgends», das Schlittelrennen auf dem Flüelapass – bescherten der Region viel Interesse und jeweils eine grosse Medienpräsenz. Das war am Samstag definitiv nicht anders: Zeitweise verfolgten mehrere Tausend Personen online live das Geschehen auf Bolgen, und der Hang sowie die Region konnten in unzähligen Stuben und Zimmern kennengelernt werden.
Bei DDO setzt man auch bei anderen Grossveranstaltungen auf «Creators». Denn die seien in ihren Bereichen jeweils absolute Grössen, und für die Destination böten sich somit ausgezeichnete Möglichkeiten, die Region einer jungen und internationalen Zielgruppe zu präsentieren, erklärt Seifert. Nur auf Influencer setzen will man dann aber doch nicht, da auch diese nicht alle Bevölkerungsschichten erreichen. Man setze unabhängig von der Jahreszeit auf einen breiten Medienmix, stellt die DDO-Kommunikationsverantwortliche klar.
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