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Schweigen und Beten für Wege zum Frieden

Schon zum 26. Mal wurde in der WEF-Woche in der Kirche St. Johann für Gerechtigkeit und Frieden gebetet. Der ­Eröffnungsgottesdienst unter dem Motto «Pathways for Peace» wurde wesentlich von Jugendlichen aus den freikirchlichen und landeskirchlichen Davoser AKiD-Gemeinden mitgestaltet.

Davoser
Zeitung
30.01.25 - 12:00 Uhr
Ereignisse
Die jungen Leute äussern sich zum WEF.
Die jungen Leute äussern sich zum WEF.
zVg
Sie erleben das WEF als laut und chaotisch, finden es aber schön, dass dort viele Nationen und Meinungen zu Wort kommen, was zum Frieden beitragen könne. Pfarrerin Hannah Thullen, die mit Vikar Ernst ­Niederberger und Rolf Bodenwinkler den Gottesdienst leitete, wollte von den ­Jugendlichen wissen, ob Gott denn am WEF eine Rolle spiele. Einige fanden, es gehe dort vor allem um Macht und Geld, aber jemand meinte, man könne Gott überall erleben, wo man ihm Raum gibt. Für den Lobpreisteil war die katholische Pfarreiband unter der Leitung von Marco Schneider verantwortlich, und nach dem Anlass luden Heidi und Martin Hiller die Anwesenden zum Austausch bei ihrem feinen Apéro ein.

Während der Gebetsabende von Dienstag bis Donnerstag schätzten es wiederum zahlreiche Menschen, im stimmungsvollen Chor von St. Johann eine Zeit der Stille vor Gott zu verbringen, ermutigende Impulse zu empfangen und eine Fürbitte am Lichterbaum zu hinterlassen. Eine Gruppe von Jugendlichen der «Youth with a Mission» gedachte am Mittwochabend im ­Bubenbrunnenpark besonders der verfolgten Christinnen und Christen weltweit. Mit dem schon traditionellen und sehr gut besuchten Taizé-Gebet, das die Fürbitten für Frieden und Gerechtigkeit der ganzen Woche aufnahm, fand das diesjährige Schweigen und Beten seinen Abschluss.

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